Schiedsleute in Diemelstadt ernannt und Schöffen geehrt

Ehrenamtliche Helfer der Justiz

Schiedsmann und Ortsgericht Diemelstadt
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Für 40 Jahre treue Dienste wurden die ehemeligen Diemelstädter Ortsgerichtsschöffen Fritz Lamotte (3.v.l.) und Ludwig Bender (2.v.r.) von Amtsgerichtsdirektor Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling (3.v.r.) geehrt. Zu Schiedsleuten ernannt wurden Heinz-Jürgen Ise (2.v.l.) und Christian Hübel (4.v.l.). Unser Bild zeigt sie mit dem Ortsgerichtsvorsteher Heinz Gärtner (l.) und Bürgermeister Elmar Schröder.

Diemelstadt. Für 40 Jahre treue Dienste zeichnete Amtsgerichtsdirektor Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling die  Ortsgerichtsschöffen Fritz Lamotte (Wrexen) und Ludwig Bender (Hesperinghausen) aus. Als neuer Schiedsmann ernannt wurde Heinz-Jürgen Ise (Wrexen), als  Stellvertreter Christian Hübel (Rhoden).

Die Bereitschaft, sich für ehrenamtliche Aufgaben bereitzustellen, sei die Grundlage für diese Funktionen, die die Justiz unterstützen. Bei den Ortsgerichten können Unterschriften und Abschriften beglaubigt werden, werden Sterbefälle beim Amtsgericht angezeigt, geht es um die Sicherung des Nachlasses sowie um Schätzungen von Immobilien und die Erhaltung von Grundstücksgrenzen.

Schlichten statt prozessieren

Die Zusammenarbeit mit dem weiterhin amtierenden Ortsgerichtsvorsteher Heinz Gärtner (Wrexen) habe viel Spaß gemacht, sagte Lamotte, der bei Bedarf weiterhin mit Ratschlägen bereitstehet. Lamotte war im Ortsgericht Diemelstadt II (Wrexen und Orpetahl) aktiv, Bender im Ortsgericht III (Hesperinghausen, Neudorf, Helmighausen).

Der Schiedsmann  hat pro Jahr ein bis fünf Fälle, vor allem Nachbarschaftsstreitigkeiten, zu behandeln. Seine Aufgabe ist es, einen Ausgleich zwischen Kontrahenten zu erzielen und  damit ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

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