Der Realschüler Jarno Aßhauer aus Udorf schafft es auf den ersten Platz 

Schlossbergschule Rhoden stellt den Landessieger im Mathewettbewerb

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Der 14-jährige Jarno Aßhauer ist bei einer Telefonkonferenz als Landessieger im Mathematikwettbewerb der achten Klassen ausgezeichnet worden. Hinter ihm von links der stellvertretende Schulleiter Benjamin Holstein-Baacke, die Eltern Claus und Claudia Aßhauer und Mathelehrerin Julia Runte.

Der 14-jährige Jarno Aßhauer ist Landessieger im Mathematikwettbewerb der achten Klassen. Ein beachtlicher Erfolg, der nur ganz wenigen Schülern gelingt.

Diemelstadt-Rhoden.  Der Realschüler, der zuvor als Schulsieger der Schlossbergschule in Rhoden gekürt worden war und sich danach auf Kreisebene für den Landesentscheid qualifizieren konnte, wurde am Freitagabend bei einer Feierstunde im Rahmen einer landesweiten Telefonkonferenz ausgezeichnet. Mit dem ersten Platz verbunden ist eine Siegprämie von 400 Euro.

 Zu diesem herausragenden Erfolg gratulierten der stellvertretende Schulleiter Benjamin Holstein-Baacke und Mathelehrerin Julia Runte, die eine Goldmedaille für ihren Schüler vorbereitet hatte. Mutter Claudia und Vater Claus Aßhauer waren sichtlich stolz auf ihren Sohn.

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

 Immerhin hatten sich landesweit mehr als 50 000 Schülerinnen und Schüler in den Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium an dem vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Hessenmetall unterstützen Wettbewerb des Kultusministeriums beteiligt. Eigentlich hätte die Siegerehrung im Rahmen einer zentralen Veranstaltung mit Festakt stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie war stattdessen eine Telefonkonferenz der beteiligten Schulen organisiert worden. 

In einer Videobotschaft an die Jugendlichen erklärte Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel: „Eine Auszeichnung als Landessiegerin beim Mathematikwettbewerb legt den Grundstein für eine spätere Karriere im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich.“ 

Interesse an Zahlen und Finanzverwaltung

Und auch Dr. Thomas Brunn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall, stellte fest: „Machen Sie sich keine Sorgen um Ihre Zukunft. Mit Ihrem Talent für Mathematik und Ihrem Durchhaltevermögen haben Sie gleich zwei wichtige Kompetenzen für einen Start in der Metall- und Elektroindustrie. Rund 600 Ausbildungsplätze und mehr als 80 duale Studienplätze sind aktuell noch in Hessen zu vergeben.“

Landessieger Jarno Aßhauer von der Schlossbergschule Rhoden hat im Moment aber noch ganz andere Pläne: Er kann sich eine Karriere bei der Finanzverwaltung oder als Steuerberater vorstellen.

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