Safety Day für die ganze Familie bei Smurfit Kappa

Das schützt die 300 Beschäftigten in Wrexer Papierfabrik

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Unter dem Motto „Safety Day – Sicher durchs Leben“ führt die Wrexer Papier- und Pappenfabrik Smurfit Kappa ein Programm zur Sicherheit am Arbeitsplatz durch. Unser Bild zeigt Geschäftsführer Stefan Beck (2. von rechts) mit dem Arbeitssicherheitsteam (von rechts) Nora Gaßner, Andreas Hesse, Maria Franco Mateos und Werkstudentin Mona Braun.

Diemelstadt-Wrexen. Die Mitarbeiter stärker für Arbeitssicherheit zu sensibilisieren ist das Ziel des „Safety Day“ bei Smurfit Kappa. „Sicher durchs Leben“ lautet das Motto, unter dem das Team für Arbeitssicherheit ein viertägiges Programm für die 300 Mitarbeiter am Standort Wrexen zusammengestellt hat.

Zum Auftakt des Veranstaltungsreigens, der am Samstag mit einem Familientag endet, wurden die unfallfreien Bereiche der Papier- und Pappenfabrik ausgezeichnet. Die Nase vorn hatten dabei die Bereiche Abwasserbehandlungsanlage, Kraftwerk, Qualitätssicherung/Labor, Versand, Wareneingang und Schmalroller, die allesamt seit mindestens drei Jahren unfallfrei sind.

 So viele Mitarbeiter sind betroffen

Die erstmals im vergangenen Jahr vergebenen Urkunden sollen jeden einzelnen Mitarbeiter dazu anspornen und motivieren, noch mehr auf die eigene Sicherheit zu achten. Der Sicherheitstag wird in dieser Woche in allen Produktionsstätten der Smurfit-Kappa-Gruppe mit weltweit 42 000 Mitarbeitern durchgeführt. 

Ziel soll sein, die Beschäftigten nach der Arbeit wieder so gesund nach Hause gehen zu lassen, wie sie gekommen sind. Prioritäten würden sich ändern, sagt dazu Geschäftsführer Stefan Beck und betont: „Die Sicherheit stellt für uns einen Wert dar.“ Ein Arbeitsunfall wirke sich letztendlich auf das gesamte Leben der Betroffenen aus, mahnt er. 

So schützt man sich

Viele Dinge wie das Tragen von Sicherheitsschuhen, Kopf- und Gehörschutz seien inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden, berichtet Beck. Dementsprechend habe sich auch die Unfallstatistik kontinuierlich positiv entwickelt. Im Werk wolle man auch künftig daran arbeiten, das Sicherheitsbewusstsein am Arbeitsplatz, aber auch im Privatleben zu schärfen, erklärt Maria Franco Mateos, die Leiterin des Bereichs Arbeitssicherheit. 

Gemeinsam mit ihrem Team hat sie sechs Schwerpunktbereiche im Werk erarbeitet. Alle Mitarbeiter sind aufgefordert, Ideen einzureichen, wie Abläufe sich noch sicherer gestalten lassen. Anregungen zuhauf gibt es noch bis einschließlich Samstag, darunter der Umgang mit einem Defibrillator, für dessen Einsatz auch die fünf Betriebssanitäter geschult sind. 

Es geht um Früherkennung

Erstmals wird ferner ein Vortrag zum Thema Darmkrebs mit der Möglichkeit angeboten, einen Früherkennungstest auswerten zu lassen. Es gehe schließlich nicht nur um die Arbeit, sondern um das Leben jedes einzelnen, betont Franco Mateos. (sim)

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