Wahrzeichen hat ihre seine Ziffernblätter in leuchtenden Farben zurück

Rhoder Kirchturmuhr  in Schwarz, Rot, Gold

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Die Kirchturmuhr in Rhoden hat vier neue Ziffernblätter bekommen. Malermeister Uwe Varlemann hat nach historischem Vorbild das Blattgold angebracht. V.l. Uwe Varlemann, Kirchenvorsteher Richard Klaus, Gunnar Engler, Pfarrerin Claudia Engler mit den Uhrzeigern und die beiden Handwerker Carsten Wiehe und Ulrich Ellersiek.

Diemelstadt-Rhoden. Damit die Menschen in Rhoden bald wieder wissen, was die Uhr geschlagen hat, sind gestern und vorgestern die frisch gestrichenen Zifferblätter der Kirchturmuhr wieder hoch oben über der Altstadt angebracht werden.

In alle vier Himmelsrichtungen zeigen die neu vergoldeten Zeiger demnächst wieder gut sichtbar die Uhrzeit an. Eine besondere Herausforderung war dabei für Malermeister Uwe Varlemann die wetterfeste Bemalung der Ziffernblätter.

Fünf Farbschichten mussten sorgfältig aufgetragen werden, damit das Ziffernblatt nun wieder 30 Jahre ansehnlich bleibt: Zweimal wurde Rostschutz aufgetragen, dann einmal das spezielle Rhoder Rot, dann der schwarze Ring. Die römischen Ziffern wurden vom ursprünglichen Ziffernblatt abgepaust und dann wieder in Gelb aufgetragen. Krönung des Ganzen ist die Blattgoldschicht.

23,75-karätiges Gold wird dazu verwendet, weil nur diese hohe Qualität Wetterbeständigkeit über 30 Jahre garantiert. Damit das hauchdünne Blattgold auf dem Ziffernblatt hält, trug der Malermeister zunächst besonderes Anlegeöl auf.

Mehr in der gedruckten WLZ.

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