Energie Waldeck-Frankenberg zieht sich zurück

Schwimmmeister für Steinbergbad Wrexen gesucht

Die Energie Waldeck-Frankenberg hat den Betriebsvertrag mit der Stadt Diemelstadt für das Steinbergbad Wrexen zum Ende 2020 gekündigt. Bisher war Schwimmmeister Marius Gatza von der EWF bereitgestellt worden. Unser Bild zeigt ihn mit Kiosk-Inhaberin Anne Niering (Mitte) und Mitarbeiterin Carolin Fieseler.
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Die Energie Waldeck-Frankenberg hat den Betriebsvertrag mit der Stadt Diemelstadt für das Steinbergbad Wrexen zum Ende 2020 gekündigt. Bisher war Schwimmmeister Marius Gatza von der EWF bereitgestellt worden. Unser Bild zeigt ihn mit Kiosk-Inhaberin Anne Niering (Mitte) und Mitarbeiterin Carolin Fieseler.

Die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) Gesellschaft hat den Vertrag über den Betrieb des Steinbergbads in Wrexen gekündigt. Das teilte Bürgermeister Elmar Schröder in der mit.

Dass die EWF aus Mangel an Personal den Betrieb abgeben würde, zeichnete sich laut Schröder bereits seit einem Jahr ab. Da für das Steinbergbad auch die Planungen für einen SWIM-Antrag im Jahr 2020 zur Förderung von Sanierungsarbeiten anlaufen, werde es im ersten Quartal ein Gespräch mit dem Ortsbeirat Wrexen, dem DLRG-Ortsverband und den Fraktionen geben.

Gründe für den Rückzug

Grund für den angekündigten Rückzug der EWF: Deren Geschäftsführer Stefan Schaller habe bei einem Gespräch in Rhoden erklärt, dass die EWF nicht genügend Personal für bekomme.

Auf der Grundlage des bis Ende 2020 laufenden Vertrages stellt die EWF Personal und Dienstleistungen. Der Schwimmmeister war bisher in Wrexen und in Vöhl beschäftigt. Die Gemeinde am Edersee hat ebenfalls mit der EWF einen Vertrag über den Betrieb ihres Freibades abgeschlossen.

Das erschwert den Betrieb

Seit zehn Jahren ist die EWF Dienstleister für den Bäderbetrieb im Steinbergbad in Diemelstadt-Wrexen. In dieser Zeit haben sich die gesetzlichen Vorgaben auch für den Bäderbetrieb verschärft, wie EWF-Sprecher Axel Voigt auf Anfrage mitteilt.

Höhere Sicherheitsvorgaben beim Bäderbetrieb, die Umsetzung des Mindestlohns, Anforderung an die Arbeitssicherheit und strenge Arbeitszeitregelungen erschwerten den Personaleinsatz.

EWF überdenkt Bäderbetrieb

Aus diesen Gründen überarbeite die EWF die Ausrichtung des Bereichs Bäderbetrieb und reagiere auf die gesetzlichen Vorgaben. Daher wurde der bestehende Dienstleistungsvertrag mit der Gemeinde Diemelstadt beendet.

Die EWF bleibe als Eigentümerin des Henkel-Erlebnisbads weiterhin für den Betrieb des Freibads in Vöhl zuständig.

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