"Schlag den Rat" beim Rhoder Viehmarkt

So bringt Wettstreit Diemelstädter auf die Beine

„Schlag den Rat“ beim Viehmarkt in Rhoden: Etwas unsicher wirkte der Neudorfer Ortsbeirat, als er im Gleichschritt marschieren sollte. Teile des Hesperinghäuser (links) und Rhoder (rechts) Ortsbeirates beobachten es genüsslich. Foto: Ute Germann-Gysen

 Diemelstadt-Rhoden. Ein großer Spaß war das Mannschaftswettspiel „Schlag den Rat“ am Samstag beim Kram- und Viehmarkt. Auch wenn nur drei der neun Ortsteil-Vertretungen teilnahmen, so konnten dennoch insgesamt 14 Mannschaften gemeldet werden.

Denn außer dem Ortsbeiräten aus Hesperinghausen, Neudorf und Rhoden stellten die Gruppen aus dem Viehmarktsumzug je fünfköpfige Mannschaften zusammen. Sie hießen Partykeller I und II, 13 Wilde Radis, Blechflötengruppe, Team Blau, Sektbarstürmer, Krabbelgruppe und Fünf gegen Willi. Außerdem gab es Vereinsmannschaften vom MGV Concordia, vom TV Germania-Vorstand und aus der Lanzengarde.

Das treiben die Teams

Bei Sackhüpfen, Eisstockschießen, Schubkarrenrennen, Mannschaftsskilauf und Zielwerfen ging es um Geschick, Fitness und Teamgeist. „Ihr seid alle so klasse gewesen beim Umzug“, bedankte sich Bürgermeister Elmar Schröder bei den Teilnehmern und auch bei den Organisatoren der Spiele aus der Stadtverwaltung und vom Bauhof. Beim Wettkampf neben der Stadthalle feuerten viele Zuschauer die Mannschaften an. Am Ende gab es keine Verlierer, aber drei mal den neunten Platz.

Auf dem erstren Platz landete der Ortsbeirat Rhoden, gefolgt von den Kollegen aus Hesperinghausen. Den dritten Preis errang die aus dem Umzug rekrutierte Krabbelgruppe.

So könnte "Kuhlotto" funktionieren

Noch während der Tierschau startete der Rhoder Ortsvorsteher Bernd Flamme das „Kuhlotto“. Auf der Rasenfläche neben den Bewertungsringen waren ein Quadrat mit zehn mal zehn durchnummerierten Feldern markiert, auf die man setzen konnte. Das schwarzbunte Holstein-Jungrind sollte sich hier per „Ausscheidung“ für ein Feld entscheiden.

Nachdem alle Losbesitzer zwanzig Minuten lang vergeblich auf die Erlösung gewartet hatten, wurde die Regel geändert. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sollte der Standort des rechten Hinterbeines des gemächlich herumschlendernden Rindes den glücklichen Gewinner festlegen. Weil das Tier sich nicht entscheiden wollte und genau auf einem Kreuz stehen blieb, gab es gleich vier Gewinner beim „Bullshit-Bingo“.

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