228 Aktive in neun Ortsteilen

So schnell und professionell sind Diemelstädter Feuerwehren im Einsatz

Ehrungen bei der Generalversammlungder Diemelstädter Feuerehren. Unser Bild zeigt die Geehrten mit Bürgermeister Elmar Schröder (links) sowie Stadtbrandinspektor Volker Weymann (3. von rechts) und seinen rechts neben ihm stehenden Stellvertretern Jörn Ständecke und Florian Kistner. Foto: Armin Haß

 Diemelstadt-Neudorf. Zu insgesamt 70 Einsätzen rückten die 228 Aktiven der neun Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Diemelstadt im vorigen Jahr aus. Zusammenarbeit, auch auf über örtlicher Ebene, ist immer wieder gefordert, wie der Bericht des Teams um Stadtbrandinspektor Volker Weymann deutlich machte.

Durch den raschen Einsatz beim Brand einer Wohnung in Rhoden sei Schlimmeres verhindert worden, betonte Weymann in der Jahreshauptversammlung in Neudorf. Dies galt auch für die Löscheinsätze bei zwei Bränden an zwei aufeinander folgenden Tagen in dem selben Mehrfamilienhaus in Wrexen.

Warum wurde alarmiert?

Zu 18 Bränden, 36 technischen Hilfeleistungen, einmal nach einem Verkehrsunfall, sowie zur Aufnahme von Gefahrgut und nach Hochwasser, aber auch nach Fehlalarmen mussten die Kameraden ausrücken. Mit 41 Brandsicherungsdiensten kamen dabei 1000 Stunden zusammen, wie stellvertretender Stadtbrandinspektor Florian Kistern berichtete.

Der weitere Stellvertreter Jörn Ständecke verzeichnete einen Zuwachs von 224 auf 228 Aktive, die im Schnitt 31,5 Jahre alt sind. Er berichtete über die Ausbildung. Die derzeit 64 Atemschutzgeräteträger reichten nicht aus, so Weymann.

So bleiben sie einsatzbereit

 Durch eine neue Alarmierungsregelung im Roten Land werde versucht, die Einsatzbereitschaft am Tag sicherzustellen. Mit den Diemelstädter Aktiven arbeitet auch die Werksfeuerwehr von Smurfit-Kappa zusammen, so ihr Sprecher Toni Simon.

Bürgermeister Elmar Schröder hob den professionellen und ruhigen Einsatz der 80 Aktiven im Januar während des Großbrands bei der Spedition Varlemann in Wrexen hervor. Hier war die Kooperation mit den Stützpunktwehren aus Bad Arolsen, Warburg und Korbach gefordert.

Einsatz bei Brandschutzerziehung

Zur Feuerwehr gebe es keine Alternative, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Querl. Und der Neudorfer Ortsvorsteher hob beispielhaft für den Einsatz bei örtlichen Veranstaltungen das Engagement der heimischen Wehr hervor.

Einen Übungstag und ein gut besuchtes Treffen in Rhoden notierte Ulrich Volke für die Alters- und Ehrenabteilung - jedoch konnte er den Bericht wegen seines Einsatzes am gleichen Abend im Winterdienst nicht selbst vortragen. Um die wichtige Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen (34 Stunden) kümmert sich das vierköpfige Team um Jörg Varlemann.

Das soll Jugend geboten werden

Der Spielmannszug besteht nicht mehr, die drei einzigen Aktiven, so ihr Sprecher Klaus Budde, haben sich dem Spielmannszug in Wrexen angeschlossen. 

Für 2019 bietet sich nach Einschätzung von Bürgermeister Elmar Schröder das Gelände an der Stadthalle Rhoden für das Kreisjugendzeltlager und den Kindertag an. Den hatte Sprecherin Stefanie Tepel zum fünfjährigen Bestehen der 15 Kinder starken Gruppe angeregt.

 Für die Jugendwehren (derzeit gut 70 Mitglieder) wäre es zusätzliche Werbung. Jugendwart Gero Langguth kündigte für den 14.3. den Besuch der Berufsfeuerwehr Paderborn an.

Sie sind Jahrzehnte aktiv

 Florian Tepel wurde zum Brandmeister gefördert. Ehrungen bei den Diemelstädter Feuerwehren: Brandschutzehrenzeichen ür 40 Jahre aktive Mitgliedschaft: Helmut Schacht, Dehausen. 25 Jahre: Carola Viesehon, Ammenhausen; Daniela Tepel, Helmighausen; Mirko Brügger, Oliver Patzer, Björn Stuhldreier, alle Hesperinghausen; Hubert Pickhardt, Neudorf; Michael Klawun, Benjamin Schreiner, beide Rhoden; Markus Römer, Wrexen. 

Hessisches Feuerwehrleistungsabzeichen Gold 10: Hartmut Ladage, Gerd Ladage, beide Neudorf. Gold 5: Sebastian Bunse, Ulrich Volke, Markus Maurer, alle Helmighausen; Rene Stuhldreier, Florian Groß, beide Hesperinghausen; Stefan Geilhorn, Wethen.

Sie bekamen Landesprämiien

 Anerkennungsprämie des Landes für 40 Jahre: Helmut Schacht, Dehausen, Dieter Rosenstock, Wethen, Karl-Wilhelm Tewes, Wethen. 30 Jahre: Reinhild Starost, Ammenhausen, Ulrich Aßhauer, Helmighausen, Helge Schade, Rhoden. 20 Jahre: Mirko Bodenhausen, Helmighausen, Kai Wetekam, Wrexen.

 Zehn Jahre: Ann-Christin Kern, Jana Maurer, beide Helmighausen; Sven Vogel, Hesperinghausen, Gunnar Engler, Gero Langguth, Marcel Rhömer, alle Rhoden, Sebastian Weingart, Wrexen.

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