Stadt Diemelstadt muss Renaturierung in Gang bringen

Neues Leben in den Hörler Bach bringen

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Die Renaturierung des Hörler Bachs muss die Stadt Diemelstadt in Gang bringen.

Diemelstadt. Klärende Worte folgen auf kritische Anmerkungen zu geplanten Gewässerrenaturierungen in Diemelstadt: Die Geschäftsführerin des Hessischen Wasserverbands Diemel, Nicole Lipphardt, und der Landschaftsökologe Dipl.-Ing. Bastian Ruppe von der Planungsgruppe Stadt und Land informierten die Stadtverordnetenversammlung über die Pläne für den Hörler Bach (wir berichteten).

Nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie und dem Wasserhaushaltsgesetz müssen solche Gewässer so bewirtschaftet werden, dass sie ökologisch und chemisch intakt sind. Bei einer Untersuchung in den Gemarkungen Hörle, Ammenhausen und Dehausen wurde dem Bach 2013 ein schlechter Zustand bescheinigt.

Das Gewässer soll weitgehend renaturiert werden, damit es wieder Wasser führt, Fische, Insekten, Vögel und andere Lebewesen dort heimisch werden. Zudem sollen Gehölze am Uferrand sicherstellen, dass das Gewässer nicht trockenfällt oder verkrautet. Pflegemaßnahmen seien daher nicht erforderlich, so Bastian Rupp.

 In einem Bereich bei Ammenhausen werde nichts unternommen, dort sei der Bach auf ein winziges Rinnsal reduziert. Die Karte zeige, so Lipphardt, dringenden Handlungsbedarf, die Renaturierung hätte schon 2015 begonnen werden müssen.  (Ausführlicher Text in der gedruckten WLZ)

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