Arbeiten dauern bis ins kommende jahr - Gemeinde steuert 24000 Euro bei

Generalüberholung für Rhoder Orgel

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Die längste der Orgelpfeifen, die Sebastian Lindemann und Thomas Löffler-Gutmann reinigen, misst über fünf Meter.

Diemelstadt-Rhoden. Wie nackt wirkt die Kirchenorgel auf der zweiten Empore der Rhoder Stadtkirche. Nach 27 Jahren wird sie wieder einer Grundreinigung unterzogen.

Deshalb haben die Orgelbauer aus Siegen, Eibo Hecker, Sebastian Lindemann und Thomas Löffler-Gutmann in den vergangenen Tagen im wahrsten Sinne des Wortes alle Pfeifen aus den Registern gezogen. 

Der Gottesdienst muss daher ohne Orgelunterstützung, nur begleitet von einem E-Piano, auskommen. 

Die längste der dicken Holzpfeifen misst über fünf Meter, die kleinste gerade einmal drei Zentimeter. Die Reinigung mit Bürsten ist reine Handarbeit. Die Orgelbauer arbeiten mit Handschuhen. Schließlich müssen sie aufpassen, dass sie keine Fingerabdrücke in der feinen Zinnlegierung der Metallpfeifen hinterlassen. 

Zur Finanzierung der Reinigung der Rhoder Kirchenorgel legen viele kirchliche und private Geldgeber zusammen: Vom Kirchenkreis sind 12 000 Euro bewilligt, von der Landeskirche ebenfalls 12 000 Euro. Die Rhoder Gemeinde steuert 24 000 Euro bei. Das Landesamt für Denkmalpflege und die Sparkassen-Kulturstiftung steuern zusammen ebenfalls 12 000 Euro bei.

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