Diemelstädter Feuerwehr wieder auf der Autobahn im Einsatz

Unfall am Stauende - Bildergalerie

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Diemelstadt/Breuna. Wieder Großeinsatz für die Diemelstädter Feuerwehr auf der Autobahn A44: Am Montagnachmittag gegen 16.40 Uhr wurden die Helfer aus Rhoden und Wrexen zu einem Unfall in Fahrtrichtung Kassel gerufen.

Nach längerer Anfahrt, die durch die fehlende Rettungsgasse unnötig lange dauerte, gelangten die Einsatzkräfte zur bis zur Anschlussstelle Breuna, wo der Wagen eines 68-jährigen Niederländers am Stauende hinter einer Tagesbaustelle von einem slowakischen unter einen vor ihm stehenden slowenischen Sattelzug geschoben wurde.

Vier Verletzte am Stauende

Die drei Insassen des Autos, ein niederländisches Ehepaar und ihr fünfjähriges Enkelkind, waren hierbei im Fahrzeug eingeklemmt und zum Teil schwer verletzt worden. Der Fahrer des Kleintransporters hatte ersten Ermittlungen zu Folge die vor ihm anhaltenden Fahrzeuge zu spät bemerkt. Im Stau befanden sich zufällig auch Feuerwehrleute aus Rheda-Wiedenbrück, die schneller als ihre Kameraden aus Diemelstadt die Unfallstelle erreichten. Mit einfachen Bordmitteln aus ihrem Mannschaftstransporter schafften es die Westfalen, die eingeklemmten Niederländer zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ulrich Volke waren am Ende sechs Rettungstransportfahrzeuge aus vier angrenzenden Landkreisen und ein Rettungshubschrauber vor Ort. Während die Verletzten auf die Krankenhäuser in Warburg, Kassel und Bielefeld verteilt wurden, waren die Diemelstädter Feuerwehrleute damit beschäftigt Trümmerteile und Betriebsstoffe von der Fahrbahn zu beseitigen. (r/es)

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