Verdacht auf Rauchvergiftung

Warburg: Nach Küchenbrand 17 Hausbewohner im Krankenhaus

Weißes Pulver bedeckt eine Küchenzeile.
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Eine vergessene Pfanne in diesem Backofen hat am Montagabend zu einer starken Rauchentwicklung in einem Warburger Mehrfamilienhaus geführt. Das weiße Pulver stammt aus einem Feuerlöscher.

Nach einem Küchenbrand in der Warburger Innenstadt mussten 17 Personen mit Verdacht auf Rauchvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden.


Warburg - Wie die Polizei in Warburg berichtet, kam es Am Montag, 17. Mai, gegen 19:25 Uhr zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Unterstraße. Ein Backofen, in dem sich eine Pfanne befand, wurde anscheinend versehentlich angemacht.

Es kam zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung. Daraufhin setzte ein Hausbewohner einen Feuerlöscher ein. Eine Mischung aus Rauch und Löschpulver verteilte sich daraufhin in dem Mehrfamilienhaus, sodass insgesamt 17 Hausbewohner im Alter von 0 bis 64 Jahre in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe lässt sich aktuell nicht beziffern, berichtet die Polizei.

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