Neue Ausrüstung übergeben

Was macht denn ein "Biber" bei Feuerwehr Diemelstadt?

Trockenprobe beim Bauhof: Die erste „Staustelle Biber“ für die Diemelstädter Feuerwehren nahm Stadtbrandinspektor Volker Weymann (Mitte) in Empfang. Unser Bild zeigt ihn mit Bürgermeister Elmar Schröder (links) und Frank Aßmann (Sparkassen Versicherung Diemelstadt). Foto: Armin Haß

Diemelstadt. Unter der Bezeichnung Staustelle Biber steht den Freiwilligen Feuerwehren in Diemelstadt ein neues Ausrüstungsstück für die Entnahme von Löschwasser aus Fließgewässern zur Verfügung.

Stadtbrandinspektor Volker Weymann nahm die tragbare Stauhilfe auf dem Bauhof in Empfang. Zwei durch Scharniere miteinander verbundene Leichtmetallplatten mit einer Wassertasche aus Kunststoff können im Handumdrehen auf bis zu zwei Meter Breite entfaltet und mithilfe von Eisenstangen im Bach befestigt werden. Dann sammelt sich im Nu  genügend Wasser für den Einsatz einer Tauchpumpe  und kann das benötigte Löschwasser  gefördert werden. 

Beim Einsatz während des Großbrandes im Januar bei der Spedition Varlemann in Wrexen wäre die Stauhilfe schon hilfreich gewesen, sagte Weymann. Ohne sie müssen behelfsmäßig etwa mit Staukästen oder Leitern und Planen Wasserentnahmestellen geschaffen werden. Bürgermeister Elmar Schröder äußerte sich beeindruckt über das neue Ausrüstungsstück der Wehr. 

Überwiegend finanziert wurde die Staustelle Biber (1032 Euro) durch die Sparkassen Versicherung. Mit 20 Prozent ist die Stadt Diemelstadt beteiligt. Der Leiter der Generalagentur der Versicherung in Diemelstadt, Frank Aßmann, bekräftigte, dass die Feuerwehr weiter gefördert werde. (ah)

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