Das Wetter bestimmt Flugplan

Regen zwingt zu Alternativprogramm in der zweiten Woche der Dehäuser Segelflieger-Freizeit

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Segelflieger-Freizeit auf dem Dumberg bei Dehausen. Die Leitung hat Fluglehrer Dieter Wetekam.

Diemelstadt-Dehausen. 20 Segelflugbegeisterte, darunter zwölf Jugendliche beteiligen sich aktuell an der zweiwöchigen Fliegerfreizeit auf dem Flugplatz bei Dehausen.

Zum Programm, das von qualifizierten Fluglehrern und lizenzierten Piloten gestaltet wird, gehören theoretischer Unterricht, Schulungsflüge und sportliche Aktivitäten wie eine Kanufahrt auf der Diemel, ein Ausflug zur Sommerrodelbahn am Edersee und ein Abstecher in Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe.

Am Wochenende bekamen die Dehausen Segelflieger vom Kreisluftsportverband Waldecker Besuch von ihren Eschweger Fliegerfreunden.

Bei gutem Flugwetter und bester Thermik schafften einige schon bis zu siebenstündige Überlandflüge bis in den Thüringer Wald. Standard sind Drei-Seen-Flüge, bei denen sich die Flugschüler anhand der Karte vom Diemelsee zum Edersee und zurück zum Twistesee orientieren müssen.

Abschluss der Fliegerfreizeit ist am Sonntag, 30. Juli, ab 10 Uhr mit einem Familiengottesdienst mit der Rhoder Pfarrerin Claudia Engler und dem Rhoder Posaunenchor im Flugzeughangar.

Der Kreisluftsportverband Waldeck wird von Fluglehrer Dieter Wetekam geleitet. Der Verein zählt rund 70 Mitglieder.

Etwa die Hälfte der Mitglieder sind aktive Flieger. Die fünf Fluglehrer bilden derzeit acht Flugschüler in unterschiedlichen Ausbildungsstufen aus.

Besonders reizvoll ist das Segelfliegen für Jugendliche, die schon mit 14 Jahren ihre Ausbildung beginnen können und mit 17 die Prüfung zum Erwerb des Luftfahrscheins ablegen können.

Am Ende der ersten Freizeit-Woche konnte sich der 15-jährige Jan Obermeier aus Rhoden mit einem ersten Alleinflug freifliegen. Die erste Platzrunde ohne Fluglehrer im Cockpit ist der erste Schritt auf dem Weg zum Segelflugpiloten.

Die Segelflieger auf dem Dehäuser Dumberg verfügen über drei vereinseigene Segelflugzeuge und ein privates, außerdem über ein Ultralight C42.

Mit guter Thermik schaffen es die Piloten nach dem Windenstart von der 850 Meter langen Graspiste auf bis zu 1600 Meter über Platz.

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