1,75 Millionen Euro für Sanierung

Wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße 252 in Diemelstadt

Mitarbeiter des Verkehrstechnik-Unternehmens Klein aus Nordhausen bauen die Sperren auf der Bundesstraße 252 bei Rhoden ab, die wegen der Sanierung zweieinhalb Monate gesperrt war und seit dem gestrigen Freitag wieder befahrbar ist.
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Mitarbeiter des Verkehrstechnik-Unternehmens Klein aus Nordhausen bauen die Sperren auf der Bundesstraße 252 bei Rhoden ab, die wegen der Sanierung zweieinhalb Monate gesperrt war und seit dem gestrigen Freitag wieder befahrbar ist.

Freie Fahrt ist seit Freitagmorgen nach zweieinhalbmonatiger Sperrung der Bundesstraße 252 bei Rhoden. Die Sanierung für 1,75 Millionen Euro ist abgeschlossen.

Diemelstadt Rhoden – Erleichterung bei den Kraftfahrern, die auf verschiedenen Strecken über mehrere Dörfer umgeleitet werden mussten und nicht zuletzt bei den Menschen, die an den Umleitungsstrecken mehr Verkehrslärm und Abgase verkraften mussten.

Belastungen durch Schwerverkehr

Immerhin beziffert Hessen Mobil die Verkehrsbelastung allein durch den Schwerverkehr zwischen der Autobahnanschlussstelle Diemelstadt und Korbach mit täglich 2000 Lastwagen. Der Umfang der Schäden, der 18 Jahren nach der Freigabe der Umgehungsstraße Rhoden zwischen Gashol und der Autobahn weise deutlich auf die hohe Belastung der Nord-Süd-Verkehrsachse in Waldeck-Frankenberg hin, erklärte dazu Armin Wittmeier von Hessen Mobil bei einer Besichtigung der Baustelle während einer Halbzeit-Bilanz.

Vor allem der Schwerverkehr habe zu Absenkungen der Fahrbahn, Spurrillen und Schadstellen an verschiedenen Stellen der Bundesstraße 252 geführt, so der Projektleiter bei dem hessischen Straßenbaubetrieb.

Neue Fahrbahn stärker

Daher wurde die Fahrbahn vier Zentimeter höher als ursprünglich aufgebaut. Auf die dickere, nunmehr 20 Zentimeter starke Tragschicht kamen dann ein Asphaltbinder und die Asphaltdeckschicht. Damit soll eine höhere Haltbarkeit der Straße sichergestellt werden.

Zwischen 30 und 60 Prozent beträgt der Anteil des verwendeten Recyclingmaterials. Insgesamt hat die Firma Wachenfeld 20 000 Tonnen Asphalt auf der 4,7 Kilometer langen Strecke aufgebracht. Das Material kam aus dem Asphaltmischwerk am Bioenergiepark Mengeringhausen.

So schnell ging‘s

Bei der Sanierung wurden auch die Anschlussstellen in Richtung Wethen und nach Dehausen erneuert. Ferner wurden die zuletzt immer stärker vermüllten Parkplätze bei Rhoden beseitigt, neue Schutzplanken und Leitpfosten auf der gesamten Strecke erneuert.

Die Arbeiten seien schneller als geplant gelaufen, freut sich Pressesprecher Dr. Hellwig Kamm von Hessen Mobil. Ursprünglich war die Freigabe der Strecke für den 6. Juli vorgesehen.

Was geschieht auf Umleitungsstrecken?

Die Vollsperrung hat dazu beigetragen, dass die Baufirmen schneller und die Mitarbeiter sicherer als bei halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung arbeiten konnten.

Anwohner der Umleitungsstrecken erwarten nun, dass die stärker frequentierten und teilweise beschädigten Kreis- und Landesstraßen begutachtet werden und dort Sanierungsarbeiten vorgenommen werden. (Armin Haß )

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