Kompliziertes Konstrukt über Bundesländergrenzen hinweg

Wilhelm Dietzel bleibt als Mann der ersten Stunde Vorsitzender im Abwasserverband Obere Orke

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Wilhelm Dietzel (Mitte) bleibt als Mann der ersten Stunde Vorsitzender im Abwasserverband Obere Orke.

Diemelstadt/Bad Arolsen. Der Abwasserverband Obere Orke, der die Abwasserentsorgung der Marsberger Stadtteile Canstein, Heddinghausen und Udorf, sowie des Bad Arolser Stadtteils Kohlgrund und des Diemelstädter Stadtteils Neudorf organisiert, hat bei seiner jüngsten Verbandsversammlung erneut Wilhelm Dietzel zum Vorsitzenden gewählt.

Das bundesländerübergreifende Projekt stellte bei seiner Gründung Ende der 70er Jahre eine Herausforderungen dar. 

Dreieinhalb Jahre lang dauerten die Verhandlungen untereinander, aber vor allem mit den jeweiligen Aufsichtsbehörden in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mitglieder des Abwasserverbandes „Obere Orpe“ sind nur die Städte Bad Arolsen und Diemelstadt. 

So musste die Stadt Marsberg noch eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit dem Verband abschließen. Mittlerweile sind rund 1100 Einwohner der insgesamt fünf Stadtteile an diese Kläranlage in Neudorf angeschlossen. 

Wilhelm Dietzel ist seit der Gründung des Abwasserverbandes „Obere Orpe“ am 20. November 1980 als Vertreter der Stadt Diemelstadt in die Verbandsversammlung entsendet. Vorsitzender der Verbandsversammlung wurde Wilhelm Dietzel dann am 3. April 1990. 

Seit diesem Tag ist auch Friedrich Biller als Vertreter der Stadt Bad Arolsen im Gremium vertreten und zeitgleich stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung. 

Bürgermeister Elmar Schröder, der auch Vorsitzender des Verbandsvorstandes ist, bedankte sich in der konstituierenden Sitzung für ihre langjährigen Verdienste und freute sich auf die nächste gemeinsame Wahlperiode.

 Schröder: „Der Abwasserverband „Obere Orpe“ ist ein hervorragendes Beispiel für interkommunale Lösungen über Gemeinde- und Landesgrenzen hinaus zum Wohle aller Beteiligten.“ (r)

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