Mehrere Beratungsrunden bis zum Sommer geplant

Wo liegen nächste Schwerpunkte der Rhoder Stadtsanierung?

Die Stadtsanierung in Rhoden nähert sich der Endphase: Neben dem Rathaus und der Landstraße rücken private Vorhaben in den Blickpunkt der Diskussionen über die Förderschwerpunkte. Unser Bild entstand in der Altstadt bei einer Veranstaltung des Vereins Historisches Stadtbild Diemelstadt. Foto: Armin Haß

Diemelstadt-Rhoden. Für die letzte Phase der Stadtsanierung im Denkmalschutz in Rhoden nehmen die Stadtverordneten als Alternativen die Sanierung des Rathauses, den Umbau der Landstraße und private Vorhaben in den Blick.

 Die Entscheidung werden die Stadtverordneten zur Jahresmitte hin vorbereiten, darauf einigten sich die Fraktionen in der Sitzung am Donnerstagabend.

Um wie viel Geld geht es?

Es geht um einen Förderantrag mit einem Gesamtvolumen von zwei Millionen Euro. „Wunsch und Wirklichkeit klaffen wie immer auseinander“, stellte SPD-Sprecher Markus Budde dazu fest.

Bedarf gibt es bekanntlich in allen drei Bereichen. 1,1 Millionen könnten für eine durchgreifende Sanierung des Rathauses fällig werden, wie Susanne Engelns von der NH Projekt-Stadt deutlich machte. Wünschenswert sei aber auch eine Verbesserung des Stadtbilds in der ehemaligen Bundesstraße

Wie hoch ist der Bedarf?

Zudem kämen inzwischen jede Woche Anfragen von Bürgern, die alte Immobilien erworben hätten und die sie nun sanieren möchten.

Sanierungsbedarf besteht aber auch in vielen anderen Straßen Rhodens. Bauamtsleiter Eckhard Bodenhausen erklärte, für den Kuhweg seien Fördermittel beantragt worden. Hier würden keine Sanierungsgelder benötigt.

Vorrang für Rathaus?

Budde und FWG-Stadtverordneter Florian Boos signalisierten angesichts der zu erwartenden Zuschüsse von 70 Prozent, der Rathaussanierung den Vorrang geben zu wollen. Boos: „So eine hohe Fördersumme werden wir nicht mehr bekommen.“

Die Stadtverordneten einigten sich darauf, in mehr oder weniger öffentlichen Runden über die Prioritäten zu beraten. Zudem empfiehlt Bürgermeister Elmar Schröder einen Rundgang mit dem Gutachterausschuss des Kreises an, bei dem es um die Wertsteigerung der Immobilien durch die Stadtsanierung und die Frage der Ausgleichsbeiträge der Anlieger geht.

Auch diese Informationen sind für einen Beschluss wichtig.

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