Dieseltank auf Autobahn leck geschlagen, Brand auf Quast

Zweimal musste Rhoder Feuerwehr ausrücken

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Abendlicher Einsatz: Feuerwehr Rhoden verteilt Bindemittel auf ausgelaufenen Diesel auf der A 44.

Diemelstadt. Zur Brandbekämpfung am Quast und zum Abstreuen einer Ölschicht auf der Autobahn mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rhoden am Mittwochabend ausrücken.

Gegen 20.40 Uhr meldete ein Motorradfahrer den Brand in einem Gebüsch am Quast unmittelbar an der Autobahn 44. Die Feuerwehren aus Rhoden und Wrexen rückten aus. 

So schnell folgte nächster Einsatz

Unter der Leitung von Wehrführer Achim Wienroth löschten die Rhoder das Feuer, bevor ein angrenzendes Waldstück in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Kameraden aus Wrexen konnten mit trockenen Schläuchen wieder zurückfahren. 

Um 21.40 Uhr mussten die Rhoder zum Abstreuen von ausgelaufenem Lkw-Diesel auf die Autobahn in der Nähe der Raststätte Biggenkopf ausrücken. 

Darum schlug der Tank leck

Der Fahrer eines Lastzugs aus dem Lahn-Dill-Kreis hatte, unterwegs in Richtung Kassel, mit seinem Brummi ein Metallteil auf der Straße überfahren, das mit derart großer Wucht gegen den Tank schlug, dass Diesel über die Fahrbahn und auf ein Rasenstück am Rand der Autobahn lief. Deswegen musste auch die Wasserbehörde verständigt werden. 

Ein Reparaturteam der Firma MAN bemühte sich um eine Reparatur des Lkw-Tanks. Doch das gelang nicht, daher musste der gesamte Kraftstoff abgepumpt werden. Die 15 Rhoder Feuerwehrleute streuten mit Bindemittel die Ölspur auf dem Standstreifen ab, die rechte Fahrspur musste auf einer Länge von 200 Metern gesperrt und das Gerätefahrzeug aus Rhoden nachgeordert, um weiteres Ölbindemittel zur Gefahrenstelle zu transportieren. Die Straßenmeisterei übernahm anschließend die Säuberung der Autobahn. (112-magazin)

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