Salonorchester belässt es in Edertal im laufenden Jahr nicht beim Neujahrskonzert

2017 doppelter "Cappuccino" für Hemfurth

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Gruppenbild mit Ortsvorsteherin und „Prosit Neujahr“ (von links): Heide Witte freut sich darauf, dass zur 800-Jahr-Festwoche Hemfurths das Salonorchester „Cappuccino“ mit Eberhard Enß, Andrea Eiselt, Daniel Senft, Larissa Niederquell und Rainer W. Böttcher einem zweiten Auftritt im Dorf 2017 entgegen sieht.

Hemfurth-Edersee. Zum achten Mal lud der Kulturkreis Edertal zum Neujahrskonzert mit dem „Waldeckischen Salonorchester Cappuccino“ ein. Wieder war der Saal im Bürgerhaus voll besetzt.

Bevor das Ensemble den „Winter“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ erklingen ließ, standen ein Adagio und ein Allegro aus „Quadro“ von Johann Gottlieb Janitsch auf dem Programm. Schon mit diesen zwei Werken präsentierten sich die „Cappuccino“-Musiker als gut aufeinander eingespieltes Ensemble mit gut aufgelegten und virtuosen Solisten, so wie Eberhard Enß, der seine neue Altflöte in Gabriel Faurès „Siciliano“ zum ersten Mal in Hemfurt an die Lippen setzte, während Rainer W. Böttcher den Klavierpart auf dem Keyboard spielte. Es ist die Melodie, die zu Zeiten des Schwarz-weiß-Fernsehens Sendeschluss um Mitternacht gespielt wurde, erläuterte Böttcher. Er verriet auch, dass das Ensemble nicht erst in einem Jahr, sondern früher zu einem zweiten Auftritt 2017 nach Edertal zurückkehrt. Anlass ist die 800-Jahr-Festwoche von Hemfurth. (szl)

Welche ungewöhnlichen Folgen ein temperamentvoller "Cszardàs" beim Neujahrskonzert zeigte, lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom 10.1.2017

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