Häckseln wegen Verunreinigungen gestoppt:

Ärger am Anraffer Schredderplatz soll Konsequenzen haben

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Baum- und Strauchschnitt können in Anraff abgegeben werden, doch unsauberes Mülltrennen bringt auch auf Grün-Deponien Ärger.

Edertal – Der Bürgermeister teilte namens des Gemeindevorstands im Parlament mehrere Neuigkeiten mit. Nicht nur positive.

Ärger gab´s  an der Anraffer Deponie. Wegen Verunreinigungen durch Erde, Grünschnitt und Bauschutt musste das vom Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Kreises beauftragte Schreddern von Holzschnitt auf dem Anraffer Schredderplatz abgebrochen werden. Das teilte Bürgermeister Klaus Gier mit. Den Schaden bezifferte der Bürgermeister auf rund 5000 Euro. Denn zunächst müsse der Platz instand gesetzt werden. Zudem entfielen Einnahmen aus dem Verkauf des Schreddergutes.

Für einen ordnungsgemäßen Betrieb will die Verwaltung nun in Absprache mit dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft ein Betriebskonzept entwickelt.

Dazu ist laut Gier auch ein Gespräch mit der Stadt Bad Wildungen über eine mögliche Zusammenarbeit vorgesehen.

Positiv: Im Herbst dieses Jahres laufen zwei Straßenbauprojekte in der Gemeinde Edertal an:

Neben der Sanierung der L338 zwischen Lieschensruh und Bergheim (wie berichtet) geht es um den Ausbau der Kreisstraße 34 mit Radwegebau zwischen Buhlen und Affoldern. Wie Bürgermeister Gier erläuterte, war der Ausbau der K 34 eigentlich schon für das aktuelle Frühjahr vorgesehen.

Hessen Mobil habe die Trassenführung nach Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde aber noch einmal geändert, um drei Eschen zu schonen. Für die geänderten Pläne ist laut Gier allerdings weiterer Grunderwerb notwendig. Die Verhandlungen darüber seien noch nicht abgeschlossen. Von September bis November folgte die Sanierung 3338 zwischen Bergheim und Lieschensruh.

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