Beide Vögel heil zurück

Aufregung am Edertaler Storchennest

Heil zurück im Edertal: Das Storchenpaar ist auf dem Nest an der Wese wieder vereint.
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Heil zurück im Edertal: Das Storchenpaar ist auf dem Nest an der Wese wieder vereint.

Ein aufregender Start ins neue Storchenjahr endete mit einem Happy End: Auch der zweite Storch ist heil aus dem Winterquartier zurückgekehrt.

Edertal – Überraschend ist diesmal die Reihenfolge der Heimkehrer. Nicht das Männchen ist am 17. Februar in Giflitz gelandet, wie zunächst berichtet, sondern das Weibchen.

Storchen-Beobachter Hermann Sonderhüsken hatte den ersten der beiden Rückkehrer aus einer Entfernung von etwa 200 Metern mit einem 1000-er Objektiv fotografiert, weil der Rollstuhlfahrer wegen der Schneemengen auf den Wegen nicht näher heran kam. Er nahm an, dass es sich wie in all den Vorjahren um das Männchen handelte.

Bangen um das Storchenmännchen

Der Edertaler Naturfotografin Britt Kreh gelang dann ein Foto aus der Nähe. Darauf war die Ringnummer zu erkennen, die eindeutig von dem Weibchen stammt. Es kam auf den Tag genau wie in 2020 im Edertal an. Sorgen bereitete den Storchenfreunden indes das Männchen. Es war seit der Wiederansiedlung der Edertaler Störche in 2008 immer vor seiner Partnerin eingetroffen.

Dann war kurz nach der Rückkehr des ersten Adebars das Storchennest plötzlich wieder verweist. – Hat das Männchen den Ausnahmezustand in Spanien mit Schnee und extremem Frost doch nicht überstanden, fragten sich Beobachter bang?

Das bewahrheitete sich glücklicherweise nicht: Am Montagmorgen, 22. Februar, wurde das Storchenpaar vereint am Nest beobachtet – das neue Storchenjahr im Edertal beginnt.  sdh/höh

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