Eine Woche früher als im vorigen Jahr

Beide Edertaler Störche  zurück aus dem Winterquartier

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Erst kam das Männchen (links). Seit Montag ist auch das Storchenweibchen zurück. Fotos: sdh

Einen Tag früher als je zuvor ist der Edertaler Storch zurück in seinem Brutrevier.

Giflitz – Das Männchen traf am vorigen Freitag und damit am 14. Februar an der Wesemündung in Giflitz ein und positionierte sich erstmals 2020 auf dem Horst.

Frühester bisheriger Zeitpunkt der Rückkehr aus dem spanischen Winterquartier war der 15. Februar. Lange musste Adebar auf seine Gattin nicht warten. Am Montag wurde auch sie erstmals auf dem Horst beobachtet. Beide Tiere sind an Hand ihrer Ringe, die ihnen einst von Vogelschützern und Wissenschaftlern angelegt worden waren, eindeutig zu identifizieren

Das jetzige Storchenmännchen vertrieb im März 2016 den ursprünglich an der Wese brütenden Altstorch. Fortan paarte sich das Weibchen mit ihm statt seinem Vorgänger.

Im vorigen Jahr war das Männchen am 21. Februar in Edertal angelangt. Das Weibchen folgte am 27. Februar.

Mit ihrem vorzeitigen Auftauchen gliedern sich die zwei Edertaler Vögel einem allgemeinen Trend bei ihren Artgenossen an, Das berichtet unter anderen der Naturschutzbund Deutschland. In anderen Teilen des Bundesgebietes wurden sogar schon Anfang Februar die ersten Rückkehrer gesichtet.

Außerdem steigt die Zahl der Weißstörche, die gar nicht mehr in den Süden ziehen. Speziell in Bayern werden mehr und mehr Tiere beobachtet, die den Winter in dort überdauern. Als eine mögliche Ursache gilt ein größeres Nahrungsangebot. -sdh-

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