Salza und Reggae am Rehbachstrand

Beifall für die erste „Karibische Nacht“ am Edersee

Hemfurth/Edersee. Palmen, Strand und Salsa-Klänge, dazu ein lauer Wind am See und ein Caipi in der Hand – was wünscht sich ein Urlauberherz mehr?

All dies erlebten nicht nur Touristen am Edersee, sondern auch Einheimische am Rehbachstrand . Premiere für die „Karibische Nacht“, zu der die Gemeindeverwaltung die Initialzündung gab. Sie begeisterte Edertaler Gastronomen und weitere Gewerbetreibende dafür. Diese legten sich ins Zeug, finanziell wie mit emsigen Händen. Gemeinsam organisierte man Bühne, Tanzfläche, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und, und, und. 

An den dicht umlagerten Ständen mit Getränken und vornehmlich gegrillten Sommerleckereien hatten die Teams aus den beteiligten Betrieben über Stunden alle Hände und Füße voll zu tun.

Die DLRG half vielfältig, nicht allein bei der Straßensperrung. Die Lebensretter bauten mit auf und gewährleisteten die Sicherheit bis in die Nacht. Das Wasserstraßen und -schifffahrtsamt hatte rasch und ohne Federlesen die nötige Genehmigung erteilt.

Das Programm startete am Nachmittag mit der Big Band Haddamar. Auf dem See gab es spannende Kanu- und Stehpaddel-Regatten. Die Kinder ließen sich als Piraten schminken und begaben sich dann auf Schatzsuche. DJ Luis Valdez legte die passende Musik auf, zu der Tänzer der Tanzschule Baila Salsa aus Kassel tanzten und die Gäste zum Mitmachen animierten.

Zu Salsa, Merengue oder Reggae musste sich niemand lange bitten lassen. Alle hatten viel Spaß und genossen das karibische Flair bei tropischen Temperaturen. Natürlich durften in einer solchen Nacht Cocktails wie Caipirinha, Cuba Libre oder gerne auch ein Sex On The Beach nicht fehlen, ebenso wie Hähnchenspieße und Pulled Pork Burger als landestypisches Essen.

„Dieses lateinamerikanische Flair sollten wir jährlich wieder in Rehbach anbieten“, wünscht sich Mitorganisator Thomas Hennig. Kerstin Laske sieht es ebenso: „Eine tolle Resonanz und Wiederholung unbedingt erwünscht.“ Bis gegen 0 Uhr feierten Tagesgäste, Segler, Camping-Touristen und Edertaler. Mancher suchte den Weg hinunter an den Strand und kühlte sich ab oder lauschte von dort aus der Musik.

Schwer zu schätzen ist die Gesamtzahl der Besucher, doch mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichte sie vier Stellen. Rundum zufrieden waren darum am Ende die Beteiligten. „Der Rehbach ist eben ein Juwel mit großen Möglichkeiten“, sagt Christine Prinz von der Gemeinde Edertal. Von Sabine Degenhardt

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