Kulturkreis Edertal lud zum fünften Mal an den Rehbach ein

Fetziger Dixieland beim Jazz-Frühschoppen am Edersee

Jazz-Frühschoppen am Rehbach: Die „N‘Awlins BrassBand“ heizte die Stimmung am Edertaler Badestrand an. Foto: Werner Senzel

Edersee/Rehbach – Die „N‘Awlins Brass-Band“ mit ihrem Chef „Jan aus Holland“ sorgte beim Jazz-Frühschoppen am Rehbach für Stimmung.

Elisabeth Schomber vom gastgebenden Kulturkreis Edertal freute sich über viele gut gelaunte Zuhörer. Sie ließen sich gern anstecken vom fetzigen New-Orleans-Jazz.

Auch der fünfte Jazz-Frühschoppen am Strand mit den niederländischen Jazzmusikern war gut besucht. Die Gäste aus Holland haben hierzulande längst eine große Fangemeinde, sind wohlbekannt durch die Teilnahme an den Bad Wildunger Jazzfestivals von Anfang an.

„Jan aus Holland“ teilte zu Beginn mit: „Der Bürgermeister kommt heute nicht.“ Deshalb übernahm er die Begrüßung und erwähnte, dass der Bürgermeister eigentlich vorhatte, diesmal seine Trompete mitzubringen. „Vielleicht hat es mit dem Üben nicht so gut geklappt“, mutmaßte er.

Die Musiker kamen am Sonntag aus Travemünde und sorgten schon am Vormittag für Stimmung. Sie bewiesen, dass traditioneller Dixieland nicht nur am Mississippi zu Hause ist, sondern auch am Strand des Edersees gut ankommt. Zwei Stunden unterhielten sie ihr Publikum, spielten klassische Titel des Dixielands und erfüllten viele Besucherwünsche. „Wir sind eine Band zum Anfassen, sind ganz lockere Holländer“, outeten sich die Musiker. Sie mischten sich auch unter das Publikum und spielten für ein Geburtstagskind „Happy birthday“ nach New Orleans-Rhythmen. Für ihre holländischen Landsleute – „die mit den Wohnwagen“ – hatten sie den Duke Ellington-Titel „Caravan“ parat. Für die Band gab es begeisterten Beifall und für das Publikum Zugaben. „Die müssen unbedingt im nächsten Jahr wieder „Jazz am Ederseestrand“ spielen“, wünschte sich eine Zuhörerin am Ende des Strandkonzerts.  szl

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