Neue Räume in Betrieb genommen

Mehr Platz für die Feuerwehr in Böhne

Feuerwehr und Nachwuchsbrandschützer aus dem Edertaler Ortsteil stellten Ehrengästen und weiteren Besuchern ihre neuen Räume vor. Foto: Wilhelm Wagener

Edertal-Böhne – Ein Sternenmarsch der Edertaler Jugendfeuerwehren führte am Samstag zum Feuerwehrhaus nach Böhne, wo die neuen Feuerwehrräume in einer Feierstunde in Betrieb genommen wurden.

Umkleideraum der Einsatzabteilung. Foto: Wilhelm Wagener

Wehrführer Christoph Höhle eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung. Anlass für die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes in Böhne war die jährliche Prüfung des Technischen Prüfdienstes des Landes Hessen. Die ehemalige Dorfkneipe wurde nunmehr zum Schulungsraum umstrukturiert, und im Keller für die fünf Feuerwehrfrauen und 15 Männer ein großzügiger Umkleideraum geschaffen.

Auch die „Mixed Jugendfeuerwehr“ bekam für ihre 15 Jugendlichen eine eigene Umkleide. Mit den 10 000 Euro von der Gemeinde Edertaler sei sehr sparsam umgegangen worden, es wurden nur knapp 7500 Euro verbaut, merkte Höhle zufrieden an.

Edertals Bürgermeister Klaus Gier würdigte die Feuerwehr für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam hob die Bedeutung des Umbaus hervor und sprach von gelungener Jugendarbeit.

Heinz Höhle vom Ortsbeirat Böhne dankte der Feuerwehr für die baulichen Maßnahmen und überreichte ein „Flachgeschenk“. Der Böhner Wehrführer Christoph Höhle lud alle Besucher zur Besichtigung der neuen Räume samt Feuerwehr-Ausrüstung ein. Die Feuerwehr besitzt vier Atemschutzgeräte und hat sechs ausgebildete Atemschutzgeräteträger in ihren Reihen für einen schnellen Einsatz zu Lebensrettung und Brandbekämpfung.

Raum mit Umkleiden für die Nachwuchsbrandschützer. Foto: Wilhelm Wagener

Bei Gesprächen in geselliger Runde, Grillspezialitäten sowie selbst gebackenem Kuchen klang die Feier aus.

 Sternmarsch Edertaler Jugendwehren nach Böhne

Aus mehreren Edertaler Ortsteilen machten sich rund 60 Jugendliche auf den Weg nach Böhne. Die fünf Teams beantworteten unterwegs zehn Fachfragen über verschiedene Techniken der Brandbekämpfung. 

Nach der Ankunft in Böhne wurde den Nachwuchsbrandschützern noch einiges an Geschicklichkeit abverlangt. Ein Strahlrohrlauf durch einen Parcours stand ebenso im Programm wie das Montieren wasserführender Armaturen. Spaß hatten die Mädchen und Jungen auch beim Werfen von Bällen in einen Pokal. 

Gemeindejugendwart Stefan Hase ehrte zum Abschluss des geselligen Wettstreits die Sieger. Platz eins ging an die Jugendwehr aus Gellershausen, gefolgt von den Teams aus Affoldern, Bergheim-Giflitz, Böhne, Königshagen und Wellen

VON WILHELM WAGENER

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