Zusätzlich zu bestehenden zwei Free-WiFi

„Digitale Dorflinde“: 14 neue öffentliche WLAN-Hotspots für Edertal

Die „Digitale Dorflinde“ unter einer echten Dorflinde, in diesem Fall der Wellener Luther-Linde: Mit Geld aus diesem Fördertopf des Landes werden in Edertal 14 neue öffentliche WLAN-Hotspots eingerichtet.
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Die „Digitale Dorflinde“ unter einer echten Dorflinde, in diesem Fall der Wellener Luther-Linde: Mit Geld aus diesem Fördertopf des Landes werden in Edertal 14 neue öffentliche WLAN-Hotspots eingerichtet.

Kostenloses Internet an öffentlichen Plätzen in Hessen schafft das Programm „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung für hessische Kommunen“. Edertal bekommt aus dem Topf 20 000 Euro.

Edertal – Digitalministerin Kristina Sinemus hat der Gemeinde das Geld bewilligt. Dabei handelt es sich um den höchstmöglichen Fördersatz. Es sei der 2000. Förderbescheid, fügt das Ministerium in seiner Pressemitteilung hinzu. Rund 200 der 400 Kommunen in Hessen kamen bisher in den Genuss der Unterstützung, heißt es weiter.

Edertal lässt mit Hilfe dieses Geldes 14 WLAN-Hotspots aufziehen, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Giflitz erhält zwei von ihnen: einen fürs Rathaus selbst und einen weiteren fürs DGH im selben Gebäude. In den übrigen Ortsteilen wird je ein Hotspot eingerichtet. Ausnahme ist Kleinern, wo ein solches Angebot seit Längerem bereits existiert. Ebenfalls seit Jahren in Betrieb ist der Hotspot der Edersee-Touristic auf der Sperrmauer. Er zieht mit um ins neue Gäste-Infozentrum nach dessen Fertigstellung auf dem Vorplatz an der Westseite der Mauer.

Weiterer WLAN-Hotspot auch am Edersee

Die weiteren Standorte: die Festhallen Affoldern und Mehlen, das Bürgerhaus Hemfurth-Edersee sowie die DGHs in Gellershausen, Anraff, Wellen, Bergheim, Königshagen, Böhne, Buhlen, Affoldern und Bringhausen. Wie vom ET-Büro auf der Sperrmauer gewohnt, wird das Nutzen des freien WLAN-Zugangs nicht nur im, sondern auch am jeweiligen Gebäude möglich sein, sichert die Edertaler Gemeindeverwaltung zu.

Wann die Hotspots konkret eingerichtet werden, steht noch nicht fest. Das kommunale Gebietsrechenzentrum übernimmt diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit einem privaten Unternehmen, mit dem das Land für Hessen einen Rahmenvertrag geschlossen hat. Das Unternehmen betreibt die Hotspots in der Folge auch. . Unklar ist noch, wie hoch die monatlichen Gebühren ausfallen, die dauerhaft im Haushalt der Gemeinde als Kosten für den Betrieb anfallen.

Fast 1400 WLAN-Hotspots aus dem Programm in Hessen schon aktiv

„Gerade für uns als eine vom Tourismus geprägte Kommune bietet ein öffentliches WLAN einen echten Mehrwert. Wir freuen uns deshalb sehr, dass unsere Gäste und auch Einheimische an ausgewählten und stark frequentierten Orten bald kostenfrei im Internet surfen können“, kommentiert Bürgermeister Klaus Gier die Bewilligung durch das Ministerium. Unkompliziert und schnell arbeite das Ministerium mit dem Programm, fügt er hinzu.

Der Ausbau des öffentlichen WLAN sei integraler Bestandteil digitaler Kommunen und Regionen und daher ein wichtiges Ziel der Gigabitstrategie des Landes, ergänzt Ministerin Sinemus. „Die Corona-Pandemie hat uns eindringlich die Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur vor Augen geführt. Hierzu zählen aber nicht nur Breitband oder Mobilfunk – auch kostenloses Internet gehört dazu“, betont sie. Fast 1400 Hotspots seien aktuell landesweit in Betrieb. Mehr als zehn Millionen Mal seien diese „Digitalen Dorflinden“ seit dem Start des Programms im Herbst 2018 genutzt worden, um im Internet zu surfen. Das Förderprogramm läuft Ende des Jahres 2021 aus. Weitere Informationen unter www.hessen-wlan.de oder beim Breitbandbüro Hessen unter www.breitband-in-hessen.de.   (su/red)

Auch andere Kommunen im Landkreis beteiligen sich an dem Programm.

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