Auf den Wert von 6 Kubikmetern pro Sekunde

Edersee-Abgabe an die Weser wird ab heute aufs Minimum gedrosselt

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Auch nach Unterschreiten der 40 Millionen-Kubikmeter-Grenze verkehren die Fahrgastschiffe weiter auf dem Edersee.

Edersee- Segelboote und Fahrgastschiffe sind trotz niedrigen Wasserstandes noch auf dem Edersee unterwegs.

An der Weser ist zum Wochenende vorläufig Schluss mit Schifffahrt, kündigte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt am Donnerstag an. Denn am Freitag wird die Grenze von 40 Millionen Kubikmetern in der Talsperre unterschritten und die Edersee-Abgabe von mehr als 30 Kubikmetern aufs Minimum von 6 Kubikmetern pro Sekunde gedrosselt. Dann geht für Gästeschifffahrt, Kiestransporteure und Fähren an der Weser nichts mehr, denn der Pegel bei Hann. Münden etwa fällt auf um die 70 Zentimeter. Die Betreiber warten, dass bald möglichst ergiebiger Regen einsetzt.

Währenddessen sind die Segler am Edersee spätestens in den nächsten drei Tagen dazu gezwungen, ihre Boote an Land zu holen, zumindest, wenn dies nur mit Hilfe des Krans am Rehbach möglich ist. Somit geht die Saison für die Segler auf dem Edersee erneut früh zu Ende. Die Fahrgast-Schifffahrt verkehrt jedoch weiterhin. Zum Vergleich: Das langjährige Mittel beim Füllgrad der Talsperre liegt für den Freitag bei 118 Millionen Kubikmetern statt bei den aktuell verfügbaren rund 40 Millionen. -su-

Ein Linksammlung mit Berichten rund um die Wasserproblematik aus den vergangenen Monaten finden sie hier:

Zu neuen Bewirtschaftungsrichtlinien

Zu deren begrenzter Wirkungskraft in Dürrejahren

Zu weiteren, diskutierten Lösungen

Zum Zander-Sterben an der Sperrmauer

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