20 Prozent der Betriebe aus der Gemeinde dabei

Die Edertaler Gewerbeschau 2019: ein Kaleidoskop des Mittelstands

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Stießen auf die Vielfalt an bei der Eröffnung: (von links) der Wildunger Stadtrat Fritz Faupel, Heiko Schreiber, verantwortlich für die IEG-Geschäftsstelle, Bürgermeister Klaus Gier, IEG-Vorsitzender Klaus Büchsenschütz und der Leiter des Servicezentrums Waldeck-Frankenberg der IHK Dr. Peter Sacher.

Edertal – Die kleineren wie größeren Aufgaben, Freuden und Probleme des Alltags spiegelten sich in der 13. Edertaler Gewerbeschau vor dem Hintergrund umfassender Fragen der Zeit:

Heimische Betriebe, Vereine, Verbände und staatliche Stellen präsentierten sich als wichtige Begleitung ihrer Kundschaft und Klientel durch diesen Alltag: ein tiefer Blick ins Kaleidoskop der heimischen Wirtschaft und Gesellschaft mit ihrem Möglichkeiten.

Edertal komme rechnerisch auf 640 Unternehmen, „allerdings einschließlich Photovoltaik-Anlagen oder Ferienwohnungen etwa“, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Edertaler Gewerbetreibender (IEG) Klaus Büchsenschütz zur Eröffnung am Samstag. Ziehe man diese Geschäftsbereiche eher privater Natur ab, „sind rund 20 Prozent der Gewerbetreibenden auf der Schau vertreten: eine gute Quote.“ Zu ihnen gesellten sich eine beachtliche Reihe von Unternehmen aus den Nachbarkommunen der Wirtschaftsregion Mittleres Edertal –aus Bad Wildungen und Fritzlar – oder auch von weiter her.

Kristopher Kleinau ließ Sohn Karl auf einem Rasentraktor ans Steuer.

Bürgermeister Klaus Gier würdigte den hohen Einsatz der IEG und ihrer Partner sowie das neue Konzept des Michaelismarktes als gelungen, das vor zwei Jahren verwirklicht worden und 2019 weiter entwickelt worden sei: die Konzentration auf die Gewerbeschau und die Umstellung des Michaelismarktes vom Jahrmarkt früherer Zeiten auf einen Markt mit dem Schwerpunkt Direktvermarkter und Kunsthandwerk auf Basis des Edertaler Bunten Marktes. Verantwortlich als Marktmeisterin zeichne hier Susanne Blatter.

Das Publikum honorierte bei Kaiserwetter die aufwendige Organisation mit einem durchgängig regen Betrieb in den Schauzelten, auf dem Freigelände sowie in und an der Markthalle.

Viel Beifall gab es für die zahlreichen kulturellen Programmpunkte auf der Bühne durch singende und tanzende Aktive jeden Alters aus der gesamten weiteren Region unter Moderation von „Lemmi“ Lehmann. Höhepunkte waren unter anderem der Auftritt der Gruppe „Sound of music“ am Samstagabend und das beeindruckende Höhenfeuerwerk zum Abschluss des ersten Tages.

Für die Gäste aller Generationen gab es eine Menge zu sehen und zu erleben, unabhängig von den vielen spannenden und nützlichen Infos an den Ständen oder von den Hubschrauberrundflügen. Technisches Hilfswerk, Feuerwehren, Jugendfeuerwehren, Bundeswehr, die Schlepperfreunde von der Bergheimer „Schwarzen Wolke“ oder die Bergheimer Landfrauen mit ihrem üppigen kulinarischen Angebot auf dem Markt auf der anderen Ederseite zählten zu den vielen Aktiven, die weder Langeweile noch ungestillten Hunger oder Durst in Reihen des Publikums aufkommen ließen.

Bilderbogen von der Gewerbeschau

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