Als Titelträger in der Kategorie "Barbecue/Grill" qualifiziert

Edertaler Klaus Breinig erreicht Finale der Koch-Weltmeister in den USA

So jubeln Weltmeister: Nach dem Erfolg in Florida bereitet sich der Edertaler Klaus Breinig (2. von links) mit seinen Teamkollegen Alfons Wienen, Thorsten Brandenburg und Oliver Sieverts (von links) auf das große Finale im Februar vor. Fotos: Breinig/pr

Edertal. Im Oktober hatte Grillweltmeister Klaus Breinig in den USA seinen Titel erfolgreich mit dem Barbeque-Team Wiesel verteidigt. Jetzt bereitet sich der Edertaler auf den nächsten Event vor.

Die Champions aller zehn Kategorien treten im Februar zum großen Finale an. „Das findet erstmals statt und wird eine riesige TV Show werden“, fiebert der Koch dem Ereignis entgegen.

Für das Team mit Alfons Wienen, Thorsten Brandenburg aus Wesel, Oliver Sievers aus Bochum und Klaus Breinig begann das Barbeque-Abenteuer am 23. Oktober in den USA. Schon beim „Jack Daniel’s World Championship Invitational Barbecue“ in Tennessee traf das deutsche Team auf hochkarätige Konkurrenz. Es landete dort aber mit Rang 43 noch im Mittelfeld.

900 Teams, zehn Kategorien

Danach klapperte das Quartett diverse Barbecue-Läden in Dallas, Austin und Galveston ab. In New Orleans schauten die vier Köche zur Abwechslung beim Football zu, um sich dann in Orange Beach einen triumphalen Abschluss der US-Reise bei den World Food Championships zu bescheren. Die Medienresonanz war riesig, die Wettkämpfe wurden im Fernsehen und Sozialen Medien übertragen. Bis zu 600 Zuschauer waren vor Ort, berichtet der Edertaler.

„In den USA gibt es ein anderes Geschmacksprofil, und das ist schwer zu treffen.“

Klaus Breinig

900 Teams traten in zehn Kategorien an – von Sandwich über Burger bis zum Barbecue. „Wir mussten uns in zwei Vorrunden allein gegen 60 Teams durchsetzen, um uns für die Endrunde, den Final Table, zu qualifizieren,“ erläuter Breinig. Das gelang mit jeweils drei Gängen, bestehend aus Schweinerippen, Pulled Pork und Rinderbrust, der Spezialität des Quartetts. Damit holten sich die Griller einen Sieg und einen dritten Platz.

Garpunkt, Geschmack und Optik waren die entscheidenden Kriterien für die Juroren auch beim Finale mit zehn Teams. Es galt, einen Gang in nur anderthalb Stunden vorzubereiten. „Lamm war vorgegeben, den Rest sollten wir selbst gestalten. Wir haben uns dabei am einheimischen Geschmack orientiert,“ berichtet Breinig. Das war gar nicht so einfach, räumt er ein. „In den USA gibt es ein anderes Geschmacksprofil, und das ist schwer zu treffen.“ Zumal die Deutschen mit wenig Equipement anreisten und mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung arbeiten musste.

Doch am Ende wurde das Team Weltmeister in der Kategorie Barbecue/Grill. „Damit hatte keiner von uns gerechnet“, berichtet Breinig. „Wir sind alle sehr ist stolz auf den Sieg.“ Die Freude war riesengroß – auch über die Siegprämie in Höhe von 10 000 Dollar, die das Quartett angesichts der Reisekosten gut gebrauchen kann.

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