Drei Tage nach dem Männchen trifft auch das Weibchen in Giflitz ein

Edertaler Storchenpaar fliegt aus Winterquartier direkt in die klirrende Kälte 

Am Sonntag ist das Weibchen im Edertal eingetroffen: Das Storchenpaar trotzt im Nest an der Wese der klirrenden Kälte. Foto: Hermann Sonderhüsken

Edertal-Giflitz. Nur drei Tage nach der Rückkehr des Storchenmännchens ist auch das Weibchen im Storchennest an der Wese eingetroffen.

Die Meldung von Erika Geidel kam am Sonntagmorgen. Die Weißstörchin wurde von ihrem Partner freudig empfangen, berichtete die Edertalerin. Im vergangenen Jahr ist das Weibchen einen Tag später als diesmal, also am 26. Februar, aus dem spanischen Winterquartier heimgekehrt.

Ausgerechnet an den kältesten Tagen des Winters 2017/18 mit Minustemperaturen bis in den zweistelligen Bereich kehrte das Storchenpaar zur Paarung ins Edertal zurück – das muss Liebe sein. Offensichtlich ist aber die eisige Kälte für die Störche kein Problem.

WLZ-Leser äußerten sich in den sozialen Medien bereits besorgt über den eisigen Empfang für die Frühlingsboten bei Dauerfrost und klirrender Kälte. „Hoffentlich haben sie sich ein Quartier auf einem Schornstein gesucht“, lautete ein Kommentar. Eine Leserin aus Bad Wildungen fragte hilfsbereit nach dem genauen Standort des Storchennnestes in Giflitz. „Dann bringe ich sofort Futter vorbei.“ (sdh/höh)

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