Frankenberger Fingerhaus investiert mehr als 3 Millionen Euro

Im früheren Ederseeheim am Eschelsberg entstehen zwölf schicke Ferienwohnungen

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Das frühere Edersee-Heim wird behutsam und schick umgebaut zu einem Dutzend Ferienwohnungen.

Edertal. Die Frankenberger Firma Finger-Haus will das frühere Erholungsheim des Bundessozialwerkes am Fuße des Eschelsberges unmittelbar am Edersee aus seinem Dornröschenschlaf erwecken.

Geschäftsführer Klaus Cronau präsentierte in der Edertaler Gemeindevertretung die Pläne des Unternehmens für sein Ederseeheim mit zwölf schicken Ferienwohnungen. Rund 3,1 Millionen Euro wird das Unternehmen in den Ausbau investieren. „Wir sind in der Baugenehmigungsphase“, sagte Cronau. Nach erfolgter intensiver Abstimmungen mit dem Denkmalschutz rechnet das Unternehmen in kürze mit der Baugenehmigung. Vor der Präsentation der Pläne ging der Geschäftsführer zunächst auf die Geschichte des Heimes ein. Es habe Gerüchte gegeben, dass dort eine Tauchschule des Dritten Reiches betrieben worden sei, so Cronau. Das bewahrheitete sich aber nicht. Denn: Das stattliche Gebäude wurde erst 1950 gebaut und in Betrieb genommen. Sogar der damalige Bundesverkehrsministers Eberhard Wildermuth machte dem neuen Heim wenige Monate später seine Aufwartung. (sch)

Mehr in der WLZ vom 13.12.2016 

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