Ruhebänke kehren bald an den Damm zurück

Hochwasserschutz am Affolderner See erhöht, Wetterschutz abgeschafft

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Der Damm ist frisch saniert, aber die gerade wieder aufgestellten Hinweisschilder sind dringend reparaturbedürftig. In bedenklicher Schräglage neigen sie sich zur anderen Seite des Wegs, wo die alte Grillhütte stand.

Edertal-Affoldern. 1,1 Millionen Euro investierte Kraftwerksbetreiber Uniper in die Erhöhung das Affolderner Damms. Er wurde um 80 Zentimeter angehoben.

 Damit entspricht er den neuen Auflagen, die nach dem Oder-Hochwasser in 2003 erarbeitet wurden und ist für ein Hochwasserereignis ausgelegt, das etwa alle 10 000 Jahre einmal auftreten kann.

Rund 4600 Kubikmeter Kiessand und 2750 Tonnen Wasserbausteine wurden in 2016 eingebaut in den Staudamm und mit Steinerde und Oberboden überdeckt, erläuterte Theodoros Reumschüssel, Pressesprecher der Wasserkraft des Energieversorgers.

Die abgebauten Ruhebänke kehren bald an den See zurück, die alte Grillhütte wird aber nicht wieder errichtet. Sie war baufällig und wurde abgerissen.

Mehr über die Bauarbeiten am Affolderner See lesen Sie in der gedruckten WLZ am 16. März.

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