Närrische Party vor dem großen Finale

Karneval in Hemfurth: Nackte Männerhaut zur Weiberfastnacht

Hemfurth/Edersee – Mit der Frauensitzung zur Weiberfastnacht hat in Hemfurth der Endspurt der Session begonnen. Hunderte kostümierte Frauen und einige auf weiblich getrimmte Männer feierten im Bürgerhaus bis weit nach Mitternacht.

Der Abend startete mit dem Einmarsch der Elferratsfrauen und Simone Michalik begrüßte als Moderatorin die Hemfurther Karnevalsprinzessin Lena I. Diese zeigte gleich zu Beginn ihrer Amtskollegin aus Waldeck, dass man eine regionale Antwort auf die Waldecker Tequilia Kelle gefunden hat, und stieß mit ihr den Waldecker Kirschbrand an. Ein neues Hemfurther Karnevalslied wurde angestimmtm und der Refrain „ich ruf nur Hemfurth Helau, bis Aschermittwoch da machen wir blau“ machte schon zu Beginn klar, wie intensiv und lebendig auch im Edertal die 5. Jahreszeit gefeiert wird.

Der Tanz der Doppelmariechen Kaya Eilert und Finja Fölsch lieferte den ersten schwungvollen Höhepunkt. Die etwas „aufgegangenen“ Anja Siebert und Jenny Zwiener lösten mit einem Ringelchen Fleischwurst, Torte mit doppelt Sahne und dem passenden Lied „Ich hab mich tausend mal gewogen“ Begeisterung im vollbesetzten Saal aus.

Die Elferratsfrauen unternahmen mit dem Space-Taxi eine Datingfahrt zum Mond und erlebten die außerirdische Überraschungen.Ähnliches widerfuhr auch Prinzessin Lena I., die von zwei Überraschungsgästen mit Liedern wie „20 Zentimeter“ umgarnt wurde. „De Dänzer“ brachten im Army-Style Drill auf die Bühne, und drei Sschwäne im Tütü verliehen nicht nur mit Schwanensee der Veranstaltung Kultur. Feuergefahr versprühten die Blackouts zu „Der Himmel brennt“, während DJ Stefan mit einigen Tanz- und Schunkelrunden den Partygästen einheizte. Minni Mäuse tanzten mit Elfen, Polizistinnen mit Piratenbräuten und überall funkelten passend zum diesjährigen Thema Marsbewohnerinnen und andere extraterrestrische Wesen.

Alles andere als eine Anfahrt kosmischen Ausmaßes hatten das Männerballett aus Kleinern, eine urzeitliche Abordnung aus Riede und die vereinseigene Männertruppe. Sie zeigten bei den Zugaben traditionell „Haut“. Der offizielle Teil der diesjährigen Weiberfastnacht endete mit einem großen Schlussbild aller Akteure und dem Dank an die vielen Helfer: „Hemfurth Helau bis Aschermittwoch, da machen wir blau.“

VON TINA FISCHER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare