Kostümball mit vierstündigem Programm

Karneval vom anderen Stern: Hemfurther Narren im Feieruniversum

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Die Hemfurther Narren im Feieruniversum: Die Stimmungswogen schlugen hoch beim närrischen Abend im voll besetzten Bürgerhaus.

Hemfurth/Edersee – Karneval vom anderen Stern, präsentiert von den rot-weißen Edernarren, das erlebten die bunt kostümierten Gäste im ausverkauften Bürgerhaus.

Die Computerstimme von Alexa sorgte schon zu Beginn für sphärische Klänge und DJ Stefan und Moderator Alexander Siebert hatten mit viel Programm und flotter Tanzmusik die Gäste schnell ins Feieruniversum gebeamt.

Die Prinzengarde eröffnete den Abend schwungvoll und bot dem Prinzenpaar Mathias I. und Lena I. einen würdigen Rahmen für ihre Vorstellung.Sie legten zu „Mann im Mond“ und „Major Tom“ eine „flotte Sohle“ auf die Bühne. Das schaffte auch die Teeniegarde, die erstmalig beim Kostümball ihr Können zeigte. Roman Bänfer und Julia Zwiener wurden anschließend für elf aktive Jahre im Verein geehrt. Bianca Hankel, Dirk Hankel und Arnd Zwiener feierten 25 Jahre Vereinstreue. Nach dem Singen des Hemfurther Karnevalsliedes stieg Alexander Siebert in die Bütt und zeigte anhand seiner Wahlheimat Hamburg und der Zweitklassigkeit seines HSV, wie viel Zweitklassiges es auch beim Thema Diesel, Internet, Protestbewegungen und Ederseewasser gibt. Er erntete begeisterten Applaus für seinen Vorschlag, autonom fahrende Schiffe auf dem Edersee zu testen, „doch bis das mal soweit ist, bleibt Deutschland beim Internet Zweitligist“. „De Dänzer“ hatten einen Auftritt mit  Bundeswehr-Drill, und   Prinz Mathias I. stieg als „Dorfkind“ in die  Bütt. „Ein echtes Dorfkind weiß genau, geh einmal zum Metzger dann bist du schlau“ verriet er seine Infoquelle, und spottete fröhlich über Nachbarn, Rasensprenger, Gastronomie und das zukünftige Feuerwehrdomizil, das „Manfred-Hankel-Gedächnishaus“. Der Karnevalsprinz drohte, zur nächsten Bürgermeisterwahl eine Hemfurther Kandidatin ins Rennen zu schicken, wenn Bürgermeister Klaus Gier dem Hemfurther Karneval weiter fern bleibt.

Die Tanzmariechen Kaya Eilert und Finja Fölsch wirbelten über die Bühne. Die lustigen Witwen hatten für allerlei Probleme im Alltag die passende Lösung. „Ich glaub mir tut der Schnaps nicht gut“. Drei Ederelfen wurden mit stürmischen Beifall gefeiert. Laura Hankel und Jonas Götsch präsentierten mit Titeln wie „Sex on Fire“ erstklassige Lifemusik, und nur der schwungvolle Einsatz der Blackouts konnte das Feuer auf der Tanzfläche im Zaum halten. 

Nach vier Stunden Programm mit Tanzrunden und Polonaisen sorgte das Männerballett mit einem Ausflug in die Unterwasserwelt für den schwungvollen Schlusspunkt des Abends. Der endete offiziell mit einem großen Finale aller Beteiligten und dem Karnevalslied „ Hemfurth Helau, bis Aschermittwoch machen wir blau“. Zur Musik von DJ Stefan feierten und tanzten die Hemfurther Karnevalisten und ihre bunt kostümierten Gäste noch bis in den frühen Morgen und machten damit klar „ Karneval in Hemfurth ist erstklassig“.

VON TINA FISCHER

Bildergalerie des Kostümballs in Hemfurth

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