Neuer Vorstand von "Wir für Affoldern" freut sich:

Menschen hinterlassen weniger und weniger Müll am Affolderner See

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Gelungene Bewährungsprobe für den neuen Vorstand „Wir für Affoldern“: die Aktion Saubere Landschaft vor Saisonbeginn. 

Affoldern – Die Aktion Saubere Landschaft bildete die erste Bewährungsprobe für den neuen Vorstand des Vereins „Wir für Affoldern“.

Die Jahreshauptversammlung hatte Dierk Büttner zum ersten Vorsitzenden und Jörg Büchsenschütz zu seinem Stellvertreter gewählt. Heinrich Schween als Schriftführer und Bernd Hankel als Kassierer wurden in Ihren Ämtern bestätigt.

Die Beisitzer sind Wolfgang Seibel und Karl-Heinrich Neuschäfer. Auch die zweite Bewährungsprobe am Abend des Müllsammeltages mit der Helferfete für die vielen Arbeiten des vergangenen Jahres war sehr erfolgreich. Bei Speis und Trank feierten mehr als 50 Aktive im Dorfgemeinschaftshaus bis in die frühen Morgenstunden.

Sie hatten doppelten Grund zur Freude, denn aus den letzten Jahren bestätigte sich der Trend, dass die Gäste und Einheimischen weniger Abfall in der Landschaft hinterlassen. Darauf verweist Heinrich Schween. Ähnliche Erfahrungen machten auch die Wellener bei ihrer diesjährigen Aktion. Nichtsdestotrotz gab und gibt es für die Sammelnden manche Kuriosität zu entdecken und manche neue Gewohnheit.

Mit zwei Fuhrwerken und verstärkt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr und vieler Kinder war es entlang den Straßen, in das Feld und zum Affolderner See gegangen. Überbleibsel von „Produkten-to-go“, Flaschen, Zigarettenschachteln und was sich sonst noch alles aus dem Autofenster werfen lässt, wurde in Müllsäcke entsorgt.

Manchmal mussten die freiwilligen Helfer tief ins Gebüsch kriechen. Das Müllsammeln hatte aber auch interessante Aspekte, die zu vielen Gesprächen führten. So fanden Freiwillige wie seit Jahren am gleichen Straßenabschnitt die Flachmänner der gleichen Marke.

Anscheinend handelt es sich hier um einen hoch spezialisierten Entsorger. Ein neueres Phänomen ist auch der vorschriftsmäßig in Beutel verpackte Hundehaufen, der dann in die Hecke oder auf das Feld geworfen wird, wie die Helfer berichteten.

So schmeckten den Sammlern die ersten Grillwürstchen des Jahres im Anschluss besonders gut.  red

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