Bad Wildungen trennt sich von den Brunnen im Edertal

NABU kauft  Mineralquellen in Kleinern

Seit Jahrhunderten sprudeln die K Quellen in Kleinern, wie im Bild der Dorfbrunnen in früheren Zeiten. Jetzt trennt sich Bad Wildungen von den drei Mineralbrunnen und zehn Grünland- und Schilfflächen.
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Seit Jahrhunderten sprudeln die K Quellen in Kleinern, wie im Bild der Dorfbrunnen in früheren Zeiten. Jetzt trennt sich Bad Wildungen von den drei Mineralbrunnen und zehn Grünland- und Schilfflächen.

Edertal. Vor eineinhalb Jahren bot die Bad Wildunger Kraftwagenverkehrs- und Wasserversorgungsgesellschaft (BKW) der Gemeinde Edertal den Kauf der Quellen in Kleinern an. Aber aus dem Handel wurde nichts.

Überraschend hat das Wildunger Stadtparlament in seiner jüngsten Sitzung den Verkauf beschlossen – aber nicht an die Gemeinde Edertal sondern an den Naturschutzbund, Stiftung Hessisches Naturerbe.

Der NABU erwirbt Mühlenbrunnen und Bathidisquelle sowie zehn Grundstücksparzellen von der Stadt Bad Wildungen als Eigentümerin und Nachfolgerin des Staatsbads. Das kleinste Areal ist etwa 2000 Quadratmeter groß, das größte fast 10 000. Es handelt sich um Grünland und Schilf.

Die dritte Mineralquelle in Kleinern, der Dorfbrunnen, ist noch im Besitz der BKW. Auch diese Quelle mit Brunnenhäuschen soll verkauft werden. Geschäftsführer Stephan Tent geht davon aus, dass der Aufsichtsrat in wenigen Tagen zustimmt.

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