Ausbildung in Wildnisschule erfolgreich beendet

Neun neue Junior-Ranger beim Nationalpark Kellerwald-Edersee

Junior Ranger: Neele Weede (vorn, von links), Jasmin Maywald, Bruno Landskron, Björn Richter, Nils Rümann, Nelly Böhling, Ronja Bauer, Bennet Michel und Jakob Sahm, zusammen mit Horst Knublauch, Leiter der WildnisSchule, (hinten von links), Nationalparkleiter Manfred Bauer, Nationalpark-Ranger Sven Polchow und Lehrerin Christel Waid. Foto: Nationalpark Kellerwald-Edersee

Edertal-Hemfurth. Neun Mädchen und Jungen wurden von Nationalparkleiter Manfred Bauer, dem Leiter der Wildnisschule Horst Knublauch und Nationalpark-Ranger Sven Polchow zu Junior Rangern ernannt.

Damit ist die nächste Generation und der vierte Jahrgang Junior Ranger in der WildnisSchule ausgebildet worden.

Die angehenden Junior Ranger aus der vierten Klasse der Grundschule Edertal heißen: Bruno Landskron, Björn Richter, Bennet Michel, Neele Weede, Nelly Böhling, Jakob Sahm, Jasmin Maywald, Nils Rühmann und Ronja Bauer. Sie nahmen Urkunde, Junior Ranger-Pass, Aufnäher und ein Käppi entgegen.

„Unser Junior Ranger-Programm läuft nun bereits seit 2014, und zieht immer weitere Kreise“, sagte Nationalparkleiter Bauer zufrieden. „Einige Junior Ranger des Nationalparks Kellerwald-Edersee werden in diesem Jahr zum ersten Mal am Bundestreffen der Junior Ranger im Schwarzwald teilnehmen“, kündigte Knublauch an. So entstehe ein bundesweites Netzwerk, von dem am Ende alle Nutzer profitierten.

Bei Projekten  im Nationalpark mitarbeiten

Nach der Ernennung zum Junior Ranger könnten sich die Kinder und Jugendlichen bei Festen des Nationalparks einbringen und bei Naturschutzprojekten mitarbeiten, informierte Bauer. So führe der Nationalpark Kellerwald-Edersee bereits die Kleinsten an ehrenamtliche Aufgaben heran. Später könnten sich die Naturfreunde auch als Nationalpark-Führer im Ehrenamt engagieren.

Während der monatlichen Treffen in der Wildnisschule in Hemfurth/Edersee haben die Teilnehmer der AG Junior Ranger unter Leitung der Nationalpark-Ranger Sven Polchow, Volker Nagel und Stefanie Schaub das Großschutzgebiet und dessen Besonderheiten auf spielerische Art und Weise kennengelernt.

Die Kinder beschäftigten sich mit dem Naturschutz, der Forschung sowie der Flora und Fauna im Nationalpark und bereiteten sich so auf den Abschlusstest zur Zertifizierung zum Junior Ranger vor. Darin mussten zum Beispiel verschiedene Blätterformen den Baumarten Rotbuche, Hainbuche, Esche, Linde, Rosskastanie und Weide zugeordnet werden. Und es mussten Fragen wie „Was schützt ein Nationalpark?“ oder „Mit welchen Hilfsmitteln kann man Wildkatzen nachweisen?“ beantwortet werden. Alle angehenden Junior Ranger haben die Abschlussprüfung mit Erfolg gemeistert, freute sich Klassenlehrerin Christel Waid bei der Übergabe der Urkunden und Pässe. 

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