Feuerschein von Waldeck aus gesichtet - Ermittlungen wegen Verdachts auf Brandstiftung

Peterskopf-Hütte niedergebrannt

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Hemfurth-Edersee - Gegen 4 Uhr am Samstag ließ ein Waldecker am Samstagmorgen seinen Blick von der Bergstadt über den Edersee schweifen und entdeckte einen Feuerschein nahe dem Peterskopf.

Eine Funkstreife der Polizei ermittelte die Berghütte auf dem Peterskopf als Brandort. Inzwischen hatte auch ein Mitarbeiter der E.ON auf dem Bildschirm der Videoüberwachung das Feuer entdeckt. Rund eindreiviertel Stunden nach der ersten Sichtung ging der Alarm bei der Feuerwehr ein. Die Einsatzabteilung von Hemfurth-Edersee rückte aus. Als die 13 Feuerwehrleute eintrafen, war die Hütte bereits komplett niedergebrannt. Die Nachlöscharbeiten nahmen allerdings fast zwei Stunden in Anspruch, teil Gemeindebrandinspektor Dirk Rübsam mit. Löschwasser wurde mittels Tauchpumpe aus dem Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerkes Waldeck I entnommen. Weil die Regenfälle der vergangenen Woche dem Wald und dessen Boden Feuchtigkeit gebracht haben, konnte sich das Feuer nicht in den Forst ausbreiten, stellt Rübsam mit Erleichterung fest. Die Frage ist, wie das Feuer entstand. Die Polizei geht ersten Hinweisen auf eine mögliche Brandstiftung nach und hat die Ermittlungen aufgenommen. (su)

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