Integrierte Gesamtschule mit Projekt in Arbeitslehre:

Reparieren statt wegwerfen wird Unterrichtsstoff in Edertal

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Spannende Reise ins Innere der Technik: Klaus-Peter Schindzielorz mit dem Arbeitslehre-Kursus, der das Reparieren alltäglicher Dinge trainiert - bis hin zu einem kompletten Auto.

Edertal – Seit Jahrzehnten verkürzen sich die „Produktlebenszyklen“ von elektrischen und elektronischen Geräten drastisch:

Das heißt, ihre Lebensdauer sinkt, weil mehr und mehr Geräte weggeworfen werden, sobald ein Defekt auftaucht, und ein Neukauf ansteht statt einer Reparatur. Diesem Trend will die Integrierte Gesamtschule Edertal in der Arbeitslehre etwas entgegen setzen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit fassten Jugendliche der Jahrgangsstufe acht und ihre Lehrkräfte einen Entschluss: zu trainieren, wie sich Dinge des täglichen Bedarfs mit eigenen Händen reparieren lassen..

Im Kursus von Klaus-Peter Schindzielorz dietnen eine Waschmaschine, ein Roller und mehrere Fahrräder als Übungsobjekte. Gemeinsam zerlegten die Schülerinnen und Schüler den Waschautomaten und die Zweiräder in deren Einzelteile, reparierten Schwachstellen und setzten alles danach wieder zusammen. Damit nicht genug standen die jeweiligen Gruppen auch vor der Aufgabe, den Übrigen die Funktionen einzelner technischer Teile zu erläutern. Ziel des Projektes ist das Kennenlernen und das Anwenden von grundlegenden technischen Prinzipien. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbstständig Probleme erkennen Möglichkeitenen finden, diese zu lösen.

Ein anspruchsvolles Großprojekt steht noch bevor: Auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofes steht ein Auto, das zum Abschluss des Kurses mit Unterstützung von Klaus-Peter Schindzielorz in seine Einzelteile zerlegt und wieder zusammengesetzt werden soll.  -red-

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