Instrument aufwendig überholt

Restaurierte Orgel zurück in der Buhlener Dorfkirche

Martin Bremmer (vorn) und Pfarrer Til Anders Follmann präsentieren die renovierte Orgel mit ihren historischen Registern. Foto: Schuldt

Edertal-Buhlen. Die Buhlener Kirchenorgel ist nach aufwändiger Restauration wieder an ihren angestammten Platz zurückgekehrt.

415 Taler kostete die Buhlener Kirchenorgel, als sie 1861 im Zuge des Baus des Gotteshauses ins Dorf kam. „Recht günstig für die damalige Zeit“, erzählt Pfarrer Til Follmann.

2015 zeigte sich, dass die Orgel nach so langer Zeit der Renovierung bedurfte. „Ursprünglich war nur eine Reinigung geplant, aber der nötige, größere Aufwand wurde schnell deutlich“, berichtet Martin Bremmer vom Kirchenvorstand.

Drei Jahre später ist das Instrument rundum überholt wieder zurück an seinem Platz in der Buhlener Kirche. Gemeinde, Gesamtverband und der Kirchenkreis brachten und bringen noch die nötigen 18 000 Euro dafür auf. Eine beachtliche Leistung für ein Dorf von 150 Einwohnern, meinen Follmann und Bremmer.

Behutsam sei erneuert worden, was unbedingt erforderlich war, damit der historische Originalzustand weitestgehend erhalten bleibt, schildert Bremmer.

Federn wurden nachgearbeitet, Kleinteile ausgetauscht, eine neue Beleuchtung am Instrument installiert. „Es ist fantastisch, welchen Klang und welche Klangvielfalt eine solche Dorforgel ermöglicht, robust und unverwüstlich“, unterstreicht Pfarrer Follmann nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten.

Einen entscheidenden Beitrag dazu liefert die neue Windanlage, die von der beauftragten Orgelbaufirma aus Rothenburg/Fulda eingebaut worden ist. „Früher mussten Konfirmanden immer die Balsebalge bedienen. Heute werden sie natürlich elektrisch angetrieben“, erzählt Martin Bremmer mit einem Schmunzeln. 

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