Bericht des Edertaler Bürgermeisters im Parlament

Sperrung des Edersee-Hammerbergweges dauert unbefristet an

+
Absterbende Buchen: Sie sind der Grund für die anhaltende Sperrung des Rad- und Wanderweges zwischen Sperrmauer und Rehbach.

Die Ederseerandstraße zwischen der Sperrmauer-Ostseite und Waldeck-West bleibt wegen der Gefahr herabfallender Bäume und Äste voraussichtlich noch bis 30. November gesperrt.

Das teilte Bürgermeister Klaus Gier am Donnerstag in der Edertaler Gemeindevertretung mit.

Ob die Arbeiten bis dahin abgeschlossen werden können, hängt nach den Worten des Bürgermeisters vom Umfang der erforderlichen Maßnahmen und auch der Witterung ab. Die Edersee-Randstraße zwischen Waldeck-West und Nieder-Werbe bleibt darüber hinaus gesperrt.

Aufhebung der Sperrung des Wander- und Radweges nicht abzusehen

Noch nicht abzusehen ist laut Gier derzeit, wann die Sperrung des Rad- und Wanderweges zwischen Sperrmauer-Westseite und der Hammerbergspitze wieder aufgehoben werden kann. Dort sind viele alte Buchen so stark geschädigt, dass schwere Äste herabfallen oder ganze Bäume umstürzen können.

 Mitte September hatte die Gemeinde auf Anraten von Hessen Forst diesen beliebten Weg gesperrt und eine Abstimmung mit den betroffenen Waldeigentümern – das sind Hessen-Forst, Bundes-Forst, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und Gemeinde Edertal – vorgenommen. Gier: „Die Nutzung ist bis zur Beseitigung der Gefahr nicht mehr zu verantworten.“

Äste und teilweise ganze Bäume müssen entnommen werden

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, müssen dort Äste und zum Teil auch ganze Bäume entnommen werden. Dabei spielt die Arbeitssicherheit eine besondere Rolle, da aufgrund der Schäden an den Bäumen eine erhöhte Gefahr für die Mitarbeiter der Forstverwaltung und der Dienstleister besteht.

Zuvor sei aus Gründen des Natur- und insbesondere des Artenschutzes allerdings eine Ortsbegehung von Experten geboten, um Einvernehmen über die notwendigen Schritte zu erzielen, so der Bürgermeister.

Gier: Sperrung war notwendig und nicht voreilig

Gier widersprach dem Eindruck, die Sperrung sei vorschnell und leichtfertig erfolgt und die Gemeinde setze sich nicht mit Nachdruck für eine zeitnahe Beseitigung der Gefahr ein. „Wir setzen alles dran, aber es ist nicht allein Sache der Gemeinde.“ -sch-

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare