Genick gebrochen

Tödlicher Unfall am Edersee: Radfahrer bleibt mit Helm an Zaun hängen

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Am 14. September kam es auf dem Radweg zwischen Rehbach und Bringhausen zu einem tödlichen Unfall.

Edertal. Für ein Ehepaar aus Steinheim (Kreis Höxter) endete die Radtour am Edersee katastrophal: Der 65 Jahre alte Ehemann brach sich bei einem Unfall das Genick und starb. 

Ursache: Er war mit seinem Helm in einem Zaun hängen geblieben und gestürzt. Ein hinzugerufener Notarzt konnte an der Kreisstraße 35 nur noch den Tod des verunglückten Steinheimers feststellen. 

Nach Angaben von Zeugen befuhr das Ehepaar am Samstag den  Radweg von Rehbach in Richtung Bringhausen. In Höhe "Weißer Stein" führt der Radweg über eine kleine Parkbucht hinweg, die eine beliebte Aussicht vom Weißen Stein auf den Edersee bietet. Dahinter ist der Weg an leicht ansteigender Strecke durch einen  2,50 Meter hohen Mattenzaun und eine Schutzplanke von der Straße getrennt.

Aus bislang ungeklärter Ursache blieb der Steinheimer mit seinem Fahrradhelm an diesem Zaun hängen und fiel zu Boden. Seine Ehefrau fuhr in diesem Moment einige Meter vor ihm, ein dritter Radfahrer hinter dem 65-Jährigen. 

Dieser Zeuge berichtete später der Polizei, wie er gesehen hatte, dass der Mann vor ihm mit dem Rad leicht ins Schlingern geriet und sich der Helm plötzlich im Zaun verfing. Der Steinheimer war dabei nicht mit einem elektro-unterstützten, sondern mit einem konventionellen Fahrrad unterwegs. 

Der Zeuge und weitere Passanten leisteten sofort Erste Hilfe und versuchten, den Gestürzten wiederzubeleben. Über die Notrufnummer 112 wurde um 15.09 Uhr die Rettungsleitstelle informiert. Der Notarzt konnte dem tödlich verletzten Mann aber nicht mehr helfen und stellte bei näherer Untersuchung einen Genickbruch fest. Die Ehefrau des Verstorbenen erlitt einen Schock.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt zum Hergang. Das muss sie bei jedem tödlichen Unfall, unabhängig vom Verlauf laut ersten Zeugenaussagen. -112-magazin.de-

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