Spannendes Projekt an Edertaler Gesamtschule zur Wiedervereinigung

Die Wende in Europa hautnah

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Lehrerin Antje Kuswa mit ihren Schülerinnen Virginia und Bettina in der Installationsbox zur Wiedervereinigung und der Wende in Europa.

An drei spannenden Tagen näherte sich eine zehnte Klasse der Integrierten Gesamtschule Edertal der deutschen Wiedervereinigung. Sie lernten die Ereignisse in ihrem europäischen Zusammenhang  und zugleich prägende Akteure des Umbruchs kennen - auf dem Weg der Kunst.

Ihre Lehrerin Antje Kuswa hatte sich erfolgreich beim Berliner Verein "Translations" um die Teilnahme an dem Projekt beworben. Der Berliner Bildhauer und Multimedia-Künstler Stephan Hüsch (tatsächlich weitläufig verwandt mit Hanns-Dieter Hüsch) baute mit den Jugendlichen eine Installations-Box auf, die von der Klasse gefüllt wurde mit Zitaten und Fotos der Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler, der Gewerkschafter und Dichter, die für die Freiheit eintraten und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum Teil in hohe Staatsämter strebten und gelangten, um neue, demokratische Strukturen aufzubauen: Bärbel Bohley, Lech Walesa, Vaclav Havel und etliche mehr. Die Mädchen und Jungen drehten ein Video, in dem sie einige Zitate fürs Auge neu aufbereiteten. Sie zeigten sich begeistert vom installationskünstlerischen Ansatz, Zeitgeschichte zu erfassen. Es präge sich viel mehr ein, als wenn man nur lese, diskutiere oder Daten auswendig lerne, waren sich die jungen Leute einig.

Mehr lesen Sie morgen in der Heimatzeitung.

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