Ein Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus

50.000 Euro Schaden durch Brand im Keller eines Korbacher Wohnhauses

Nächtlicher Einsatz: Zum Kellerbrand rückte die Korbacher Feuerwehr am Montagmorgen in die Flechtdorfer Straße aus. Nach 45 Minuten war das Feuer gelöscht. Foto: cas

Zu einem Brand in der Flechtdorfer Straße musste die Korbacher Feuerwehr am frühen Montagmorgen ausrücken. Ein Hausbewohner wurde verletzt.

Korbach – Gegen 1.20 Uhr erreichte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Notruf, bei dem ein Kellerbrand in der Flechtdorfer Straße gemeldet wurde. Zudem sollte sich noch eine Person im Obergeschoss des Wohnhauses befinden.

Unverzüglich machte die Korbacher Wehr sich mit einem Löschzug auf den Weg zum Einsatzort. Dort stellte sich heraus, dass der Bewohner das Haus mit einer Leiter über den Balkon bereits verlassen hatte. Hilfe bekam er dabei durch seine Nachbarn. Der Mann wurde wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Somit konnten sich die Feuerwehrleute um die Brandbekämpfung kümmern. Wegen der Reihenhausbebauung und der verschlossenen Haustür gestaltete es sich schwierig in das Gebäude zu gelangen. Die Einsatzkräfte schlugen daher eine Scheibe der Haustür ein, um diese zu öffnen.

Ein Trupp rückte unter Atemschutz durch den Haupteingang in das Gebäude vor, setzte einen Rauchschutzvorhang und startete mit der Brandbekämpfung. Ein weiteres Team verschaffte sich zeitgleich über die Gebäuderückseite Zutritt zu den Kellerräumen. Die Flammen wurden durch den Löschangriff von zwei Seiten schnell unter Kontrolle gebracht, sodass das Feuer nach etwa 45 Minuten gelöscht war.

Anschließend führten die freiwilligen Helfer Nachlöscharbeiten durch und stellten die Belüftung des Hauses sicher. Gegen 4 Uhr rückten die Einsatzkräfte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland wieder in den Stützpunkt am Südring ein.

Die Korbacher Kriminalpolizei, die die Ermittlungen aufgenommen hat, schließt Brandstiftung aus. Den entstandenen Sachschaden schätzt sie auf rund 50.000 Euro. (112-magazin.de)

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