Korbach

5000 Euro für die Hospizarbeit

- Korbach (r). Der Rotary-Club Korbach-Bad Arolsen unterstützt die Arbeit des Hospizvereins Korbach mit einer Zuwendung von 5000 Euro.

Einen symbolischen Scheck in dieser Höhe überreichten der ehemalige Präsident des Clubs, Willy Schaumburg, zusammen mit Clubmitglied Horst Limbach und dessen Tochter Annkathrin an die Vorsitzende des Hospizvereins Korbach, Dr. Irmgard Brachmann.

Horst Limbach hatte vor wenigen Wochen seine Ehefrau nach schwerer Krankheit verloren. Dank engagierter Helferinnen und Helfer des Hospizvereins sei es möglich gewesen, dass seine Frau ihre letzte Lebensphase zu Hause in vertrauter Umgebung sowie in Würde und Geborgenheit habe verbringen können. Anstelle von Blumen und Kränzen habe er deshalb um Spenden für den Hospizverein gebeten und die Summe dann auf 5000 Euro aufgestockt.

Dr. Irmgard Brachmann sowie die hauptamtliche Koordinatorin des Vereins, Christine Bernhard-Engemann, nahmen die Spende erfreut entgegen und berichteten über die Organisation und Zielsetzung der Hospizbewegung. Diese habe sich zu Beginn der neunziger Jahre in Deutschland konstituiert, um unheilbar Kranken und deren Angehörigen Unterstützung und Hilfe anzubieten. Dies könne stationär, aber auch ambulant – wie in Korbach – geschehen. 80 Prozent der Menschen wünschten sich, ihr Leben in vertrauter Umgebung beschließen zu können. Nur zehn Prozent sei dies jedoch auch vergönnt. Sterben finde in Deutschland vor allem in Krankenhäusern sowie in Alten- und Pflegeheimen statt. „Hospizarbeit ist Lebenshilfe, Hilfe beim Sterben, nicht zum Sterben“, fasste Dr. Brachmann die Grundgedanken ihrer Organisation zusammen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 27. Juli.

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