Korbach

Abschied von "streitbarer Schulleiterin" Margarete Laartz

- Korbach (nv). „Sie waren eine streitbare Schulleiterin“, betont Friedhelm Pfuhl, Leiter des Fachdienstes Schule im Kreishaus. Nach 16 Jahren an der Spitze der Berliner Schule verabschiedeten Schüler, Kollegen und Gäste am Dienstag Margarete Laartz.

Erfrischend-ehrliche Worte finden die zahlreichen Redner im neu gestalteten Gemeinschaftsraum der Grundschule. Sie alle stimmen Pfuhl in ihrer Weise zu. Wenn es um ihre Schule ging, konnte die sonst so freundliche Margarete Laartz durchaus unbequem werden, erinnert sich Hans-Henning Segler, ehemaliger Leiter der benachbarten Louis-Peter-Schule. „Wir waren nicht immer einer Meinung, aber ist das überhaupt erstrebenswert?“, fragt Personalrätin Petra Hiltenkamp-Osterhold .

„Du hast durch Hartnäckigkeit und Kämpferherz viel für Deine Schule erreicht“, lobt Dirk Osthöver, Leiter der Marker-Breite-Schule im Namen der Korbacher Schulleiterkollegen. „Sie haben der Berliner Schule ein unverwechselbares Profil gegeben“, ergänzt Bürgermeister Klaus Friedrich. Fleiß, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit, Flexibilität und vor allem Freude hätten das Wirken der Pädagogin stets gekennzeichnet.

Um zu verdeutlichen, wie weit Margarete Laartz die Schule voran gebracht habe, listet Konrektorin Liane Lehner einige Projekte auf: Pädagogischer Mittagstisch, Schulgarten, Vorklasse, Integrationsprojekt „Rückenwind“, Antrag auf Anerkennung als Ganztagsschule. „Wir danken für das langjährig Engagement“ – besonders zur Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien und mit Migrationshintergrund.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Zeitungsausgabe vom 30. Juni 2010.

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