Jörg und Cornelia Birkenhauer sind Usselns neues Schützenkönigspaar · Viele Besucher beim Vogelschießen

Der Adler fällt erst nach zähem Kampf

Willingen-Usseln - Usseln hat ein neues Königspaar: Jörg Birkenhauer regiert zusammen mit seiner Frau Cornelia die Schützen für ein Jahr. Der 45-jährige Elektriker holte den Adler erst nach unerwartet zähem Kampf von der Stange.

Er wackelte und wackelte – und fiel doch nicht: Der hölzerne Adler auf der Vogelwiese an der Lohwaldschanze zeigte sich am Montagvormittag äußerst widerspenstig. Jörg Birkenhauer, der zum Schluss als einziger Aspirant auf den Königstitel übrig geblieben war, eröffnete schließlich das Dauerfeuer auf den Aar. Gegen 13.40 Uhr fiel er endlich von der Stange – und die Schützen durften ihre neue Majestät hochleben lassen. Jörg Birkenhauer (45) ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Elektriker bei der Firma Hübschmann in Korbach. Von 1997 bis 1998 regierte er bereits als Burschenkönig. Zu seiner Königin wählte er seine Frau Cornelia. Den kunstvoll geschnitzten Adler, der ihm das Leben für etliche Minuten so schwer machte, darf Birkenhauer als Andenken mit nach Hause nehmen. Hunderte Besucher verfolgten das Vogelschießen an der Lohwaldschanze. Der erste Schuss wurde um 11.45 Uhr abgegeben. Lars Linder holte die Krone herunter, den Apfel schoss Christian Kroneis ab, das Zepter Carsten Engelbracht. Die Kugelsburgmusikaten aus Volkmarsen sorgten für stimmungsvolle Blasmusik und verkürzten unterhaltsam die Wartezeit auf den neuen König. Viel Zeit, ein festliches Kleid für die neue Schützenkönigin Cornelia Birkenhauer zu organisieren, blieb nicht: Beim großen Festzug am Nachmittag musste sich das neue Schützenkönigspaar erstmals in vollem Ornat und mit Hofstaat den Usselnern präsentieren, anschließend feierten die Schützen und ihre Gäste in der Schützenhalle weiter. Abends folgte der große Schützenball mit Königstanz. Für die passende Musik war die „Madison-Band“ aus Paderborn verantwortlich, die ihr erstes Gastspiel in der Schützenhalle gab. Beim Ball am Sonntag hatten die ungarischen Musiker von „Donau Power“ aus Budapest aufgespielt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare