Korbach

Der Ärger mit Schnee und Eis

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- Korbach (jk). Der Winter bringt den Korbacher Räumdienst in Stress – und manchen Bewohner auf die Palme. Erst waren es die Schneemassen, dann folgten Rutschpartien auf Eis.

Während draußen Schnee und Frost regierten, glühten am Freitagmorgen die Telefonleitungen. In etlichen Korbacher Straßen war kein Durchkommen mehr – ob Altstadt oder Neubaugebiete. „Wir haben das Haus mit so viel Mühe renoviert. Und jetzt wird hier nicht mal mehr geräumt“, beklagte eine Anwohnerin am Brauberg. Auch der Bauhof bekam Beschwerden zu spüren, wie Friedhelm Schmidt, Chef des technischen Eigenbetriebs der Stadt, einräumt. „Wir hatten 30 bis 40 Anrufe.“ Aber das seien teils auch Anrufe gewesen, in denen sich Bürger über ihre Nachbarn beklagten, fügt Schmidt an.Denn mancher Bewohner kommt seiner Pflicht zum Schneeschüppen nicht nach. Andere wiederum schieben den Schnee vom Grundstück einfach auf die Straße – die dann zur Falle für Autofahrer werden kann.

Besonders in der Altstadt türmten sich Ende der Woche die Schneemassen. Beim Winterdienst gilt es für die Stadt, zunächst Prioritäten zu setzen. Ab 4 Uhr morgens setzen sich in der Regel drei bis vier große Räumfahrzeuge in Bewegung. Ziel ist zuerst, bis 5.30 Uhr die Einfallsstraßen nach Korbach frei zu bekommen, erklärt Schmidt. Parallel geht es um die Sicherheit auf Schulwegen. Ab 5 Uhr sind dann kleinere Schlepper zum Räumen in Nebenstraßen unterwegs, dazu fünf Pritschenwagen, die Überwege und Fußgängerzone bearbeiten. Probleme in den Nebenstraßen schaffen sich Bewohner mitunter aber selbst: Eng parkende Autos stellen die Straße derart zu, dass ein Räumfahrzeug gar nicht durchkommt.

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