Lelbach/Lengefeld

„Alle Argumente sind ausgetauscht“

- Korbach (tk). Eine 4,75 Meter breite Fahrbahn samt Schutzstreifen und Radweg: So könnte der Kompromiss für die Kreisstraße 58 zwischen Lelbach und Lengefeld aussehen, der bei einer Anhörung im Kreishaus erörtert wurde.

Die Kreistagsabgeordneten suchen weiter nach einer Lösung für die seit März 2005 gesperrte Kreisstraße 58 zwischen Lengefeld und Lelbach. Am Montag tagten die Ausschüsse für Finanzen, Wirtschaft und Verkehr sowie Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Touristik, Umwelt, Bauen und Energie gemeinsam, um noch einmal über die möglichen Varianten des Straßenausbaus zu beraten. Insbesondere sollten die beteiligten Ortsbeiräte und die betroffenen Grundstückseigentümer gehört werden. An der Sitzung im Kreishaus nahmen auch Vertreter des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Bad Arolsen und des Korbacher Magistrats teil.Korbachs Bürgermeister Klaus Friedrich plädierte im Sinne einer schnellen Lösung für den Kompromiss, die Ausbaubreite der Fahrbahn um 75 Zentimeter auf 4,75 Meter zu reduzieren, statt einer Leitplanke seitlich einen Schutzstreifen anzuschließen, den dann auch Fahrradfahrer und Fußgänger benutzen könnten. Gegenüber der vom ASV favorisierten Ausbauvariante (5,50 Meter Breite mit Leitplanke) würde diese Ausführung mit etwa 1,345 Millionen Euro rund 95 000 Euro mehr kosten. Friedrich signalisierte die Bereitschaft der Stadt, sich an diesen Mehrkosten zu beteiligen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Dienstag, 27. Oktober 2009.

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