20 Bischöfe und hochrangige Kirchenvertreter aus vier Kontinenten werden in Willingen erwartet

Alphornmesse mit Gästen aus aller Welt

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Über 20 Alphorngruppen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz wirken am Sonntag bei der Alphornmesse auf dem Ettelsberg mit.

Willingen - „Hand in Hand - Gastfreundschaft auf dem Ettelsberg“ ist das Thema der ökumenischen Alphornmesse am kommenden Sonntag auf dem Ettelsberg. Dazu werden prominente Gäste aus aller Welt erwartet.

Hüttenwirt Siggi von der Heide, Pfarrer Christian Röhling von der evangelischen und Domkapitular Gisbert Wisse von der katholischen Kirchengemeinde freuen sich auf den Gottesdienst, der alljährlich zu den Höhepunkten im Upländer Veranstaltungspro- gramm gehört. Er lockt stets 5000 bis 10 000 Gottesdienstbesucher an, die auf dem Willinger Hausberg eine feierliche Bergandacht in unvergleichlicher Atmosphäre erleben. Auch diesmal sind wieder zahlreiche Alphorngruppen und Kapel-len dabei, die auf dem Hoch- plateau das weithin hörbare musikalische Gotteslob anstimmen. Die Alphornmesse beginnt um 12 Uhr. Die Predigt halten der Bischof der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Martin Hein, und Weihbischof Matthias König (Erzbistum Paderborn).

Darüber hinaus werden rund 20 weitere Bischöfe und hochrangige Kirchenvertreter aus aller Welt erwartet. Sie nehmen an einer Tagung teil, die am Freitag in Marburg beginnt und bis nächsten Mittwoch dauert. Sie wird, wie bereits berichtet, vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der seinen Sitz in Genf hat, veranstaltet. Der „Ständige Ausschuss für Zusammenarbeit und Verständigung“ des ÖRK tritt zu der Sitzung zusammen, um die zehnte Vollversammlung, die im Herbst in Korea stattfindet, vorzubereiten.

Dem Ausschuss gehören prominente Repräsentanten orthodoxer Kirchen und der Kirchen der Reformation an. So werden zur Alphornmesse beispielsweise die Bischöfe und Erzbischöfe Samuel Robert Azariah (Kirche von Pakistan), Bernard Ntahoturi (anglikanische Kirche von Burundi), Prof. Dr. Gennadios von Sassima (ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel), Prof. Dr. Nifon von Targoviste (rumänisch-orthodoxe Kirche) und Anba Damian (koptisch- orthodoxe Kirche) erwartet. Die anglikanische Kirche von Kenia ist durch Dr. Agnes Abuom vertreten, das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Antiochia durch Anne Glynn-Mackoul, die russisch-orthodoxe Kirche durch Hohepriester Mik-hail Goundiaev (Patriarchat Moskau), die Kirche von Schottland durch Graham Gerald McGeoch, die methodistische Kirche von Brasilien durch Prof. Dr. Magali do Nascimento Cunha, die äthiopisch orthodoxe Tewahedo-Kirche durch Dr. Redie Agedew. Aus Ghana kommt Prof. Dr. Cephas Omenyo, aus den USA Dr. Robert Welsh (Disciples of Christ). Vom ÖRK sind zudem Georges Lemopoulos, John Gibaut und Daniel Buda dabei. Ein Blick ins Internet gewährt Aufschluss über die besondere Bedeutung der Gäste.

Neben Bischof Dr. Hein ist der Auslandsbischof der EKD, Martin Schindehütte, Mitgastgeber der ÖRK-Tagung in Marburg. Er kommt ebenfalls am Sonntag nach Willingen, um mit den Besuchern gemeinsam den Berggottesdienst zu feiern, an den sich in bewährter Weise ein musikalisches Beisammensein anschließt.

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