Willingen / Berlin

André Vollbracht interviewt namhafte Unternehmer

- Willingen (nv). Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Dass dieses alte Sprichwort auch für die neuen Medien gilt, beweist der Willinger André Vollbracht mit seiner Firma „Venture TV“. Er interviewt namhafte Unternehmer, um ihr Erfolgsgeheimnis per Internet-Video zu lüften.

Venture: englisch für Wagnis, Risiko, (gewagtes) Unternehmen. Als der Willinger André Vollbracht vor rund vier Monaten die Geschäftleitung der heimischen Schuhfachgeschäfte wieder allein seinem Vater überließ und seine Medienproduktionsfirma Venture TV gründete (www.venturetv.de), trieb ihn eine Frage an: „Was macht einen erfolgreichen Unternehmer aus?“ Ob Chad Hurley, Gründer des Videoportals You Tube, Jack Dorsey, „Vater“ des Mikroblogs Twitter, oder klassische Großunternehmer wie Joachim Hunold, Gründer der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft „Air Berlin“, und Schuh-König Heinrich Deichmann – der Upländer hat inzwischen zahlreiche Wirtschaftsgrößen mit der Kamera ins Visier genommen.

„Für mich stand immer fest, dass ich mir unser eigenes Unternehmen nach dem Studium erst einmal ansehen werde“, berichtet der 29-Jährige. „Die Chance, einen etablierten Betrieb weiterzuführen, haben nicht viele – und außerdem lebe ich gern im Upland“, lächelt Vollbracht mit Blick auf Winterlandschaft und Skipisten. „Es war aber ebenso klar, dass ich noch einmal gehen werde“, betont er. „Der traditionelle Einzelhandel und das Einkaufsverhalten wandeln sich durch den Einfluss des Internets. Der Herausforderung, Online- und Offlinehandel zu verbinden, müssen wir uns stellen“, erklärt Vollbracht. „Das Internet bietet viele Chancen, und deshalb möchte ich dieses Medium so gut wie möglich kennenlernen.“Die Entscheidung, selbst ein Start-up zu gründen, begründet der Upländer mit eben diesem Wissensdurst und seiner Zielstrebigkeit. „Ich will so schnell wie möglich so viel wie möglich über das Internetgeschäft erfahren.“ Seine Pläne, ein mehrmonatiges Praktikum in nur einem Medienunternehmen zu absolvieren, habe er daher verworfen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Zeitungsausgabe vom 15. Januar 2010.

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